Mette-Marit, die Frau von Norwegens Kronprinz Haakon, ist eine der schillerndsten und bekanntesten Figuren des norwegischen Königshauses. Zuletzt sorgte sie allerdings vor allem mit ihrem Gesundheitszustand für Schlagzeilen. Wie bereits seit 2018 bekannt ist, leidet die Kronprinzessin unter einer Lungenfibrose.
Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung des Organs, bei der das Lungengewebe immer weiter vernarbt, was den lebenswichtigen Sauerstoffaustausch im Körper behindert. Eine Lungenfibrose ist nicht heilbar – Betroffenen bleibt oft nur die Hoffnung auf eine Organtransplantation. Und eine solche hat Mette-Marit nun bekommen.

Kronprinzessin Mette-Marit hat Operation gut überstanden
Am 5. Juni gab der Palast bekannt, dass Mette-Marit auf einer Warteliste für eine Lungentransplantation steht. Dabei wurde explizit betont, dass sie als Kronprinzessin Norwegens keine Sonderbehandlung bekomme und auf die reguläre Warteliste gesetzt worden sei. Am Morgen des 17. Juni kam dann die gute Nachricht: Es gibt nicht nur ein passendes Organ für Mette-Marit, die Lungentransplantation wurde sogar bereits erfolgreich durchgeführt.
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Der Eingriff sei erfolgreich verlaufen, erklärt Arnt Fiane, Leiter der Abteilung für Thoraxchirurgie am Rikshospitalet in Oslo, in einer offiziellen Mitteilung des Palastes. Dennoch muss die norwegische Kronprinzessin nun mehrere Wochen im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben.
Dabei geht es zum einen um eine genaue Überwachung, wie der Körper das neue Organ annimmt. Zum anderen müssen ihre Medikamente genau eingestellt und auch ihre Rehabilitation kontrolliert werden. Wie der Palast ebenfalls mitteilte, hat Kronprinz Haakon seinen Terminkalender entsprechend angepasst, um möglichst viel Zeit mit seiner Frau verbringen zu können.

