„Hätten dichtmachen müssen“: Wie Eva Longoria das ganze „John Wick“-Universum gerettet hat

Eva Longoria ist die heimliche Heldin hinter dem Erfolg von „John Wick“. Aber erst Jahre später wurde ihre Beteiligung an dem Projekt bekannt, das ohne sie sogar vor dem Aus stand.
„Hätten dichtmachen müssen“: Wie Eva Longoria das ganze „John Wick“-Universum gerettet hat
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Heute zählt „John Wick“ zu den besten und erfolgreichsten Action-Filmreihen aller Zeiten. Nach dem 2014 erschienenen ersten Teil folgten noch drei weitere Kinofilme, ein Spin-off und mit „Continental“ gibt es inzwischen auch eine Serie. Neben „Matrix“ und „Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“ handelt es sich außerdem um die ikonischsten Filme mit Hauptdarsteller Keanu Reeves.

Angesichts des großen Erfolges – auch an den Kinokassen – können sich viele gar nicht vorstellen, dass einst das komplette Projekt auf der Kippe stand. Das lag offenbar vor allem an der Finanzierung, nachdem ein Geldgeber kurzfristig abgesprungen war. Nur eine Person ermöglichte damals mit einer großzügigen Spende, dass die Arbeiten weiterlaufen konnten: Eva Longoria.

Action-Reihe stand auf der Kippe

Der erste „John Wick“ wurde damals zum großen Erfolg. Bei einem Budget von nur 20 Millionen Dollar konnte er weltweit 86 Millionen Dollar einspielen. Keanu Reeves als ehemaliger Auftragskiller und einsamer Rächer kam beim Publikum gut an. Für einige ist es sogar die Paraderolle des Superstars, der in den folgenden Filmen immer dichter mit den Konsequenzen seines Handelns im ersten Teil konfrontiert wird.

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Damals rechnete niemand damit, dass daraus ein ganzes Franchise erwachsen würde. Die folgenden Filme der Reihe bekamen schrittweise mehr Budget und spielten auch immer mehr ein. Bis jetzt ist der 2023 erschienene vierte Teil der Reihe auch der erfolgreichste.

  • Teil 1 (2014): 86 Millionen (Budget: 20 Millionen)
  • Teil 2 (2017): 174 Millionen (Budget: 40 Millionen)
  • Teil 3 (2019): 328 Millionen (Budget: 75 Millionen)
  • Teil 4 (2023): 447 Millionen (Budget: 100 Millionen)
Eva Longoria in Cannes 2026: Schauspielerin rettete mit einer Finanzspritze den ersten „John Wick“-Film
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Eva Longoria hat in „John Wick“ investiert und den Film gerettet

Ohne Eva Longoria wäre allerdings nichts davon zustande gekommen. Das haben die Regisseure des ersten Teils, Chad Stahelski und David Leitch, im Interview mit „Variety“ verraten. Der Schilderung der beiden zufolge kam die finanzielle Rettung buchstäblich in letzter Minute. „Eva kam zur Hilfe und gab uns das Geld, keine 24 Stunden, bevor wir das Projekt hätten dichtmachen müssen“, berichtete Stahelski, der auch bei den nachfolgenden Filmen die Regie führte.

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Obwohl sie entsprechend eine wichtige Rolle für das Franchise spielte, wurde Eva Longorias Beteiligung dennoch erst Jahre später öffentlich gemacht. Die Schauspielerin hat ihre Investition im Übrigen nie bereut, wie Stahelski beteuert. Ihm gegenüber soll sie sogar von der „besten Investition“ ihres Lebens gesprochen haben.