Jim Parsons spricht über „Big Bang Theory“-Zeit: „Ich würde es nicht noch einmal tun“

Als Sheldon Cooper in „The Big Bang Theory“ wurde Jim Parsons weltbekannt. Dabei verdiente er zwar ein Vermögen, hat die Zeit aber auch nicht nur in guter Erinnerung.
Jim Parsons spricht über „Big Bang Theory“-Zeit: „Ich würde es nicht noch einmal tun“
IMAGO / Mary Evans

„The Big Bang Theory“ gehört zu den erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Die Sitcom lief von 2007 bis 2019 und kommt so auf stolze 12 Staffeln und 279 Folgen. Ein prägendes – wenn nicht das prägendste – Gesicht der Serie ist das von Jim Parsons. Der Schauspieler spielt den hochbegabten, aber sozial meistens eher unverträglichen Physiker Sheldon Cooper.

Diese Rolle machte Parsons international bekannt und brachte ihm unter anderem vier Emmys und einen Golden Globe ausgezeichnet ein. Darüber hinaus konnte sich auch das Gehalt des Schauspielers vor allem in späteren Staffeln sehen lassen.

Schauspieler war unglücklich und erschöpft

So landete der gebürtige Texaner bei „Forbes“ in den Jahren 2015 bis 2018 auf Platz 1 der bestbezahlten Schauspieler. Das lag daran, dass er als wahrscheinlich beliebtester Charakter der Show irgendwann bis zu eine Million Dollar pro Folge verdiente. Glücklich hat ihn das allerdings nicht gemacht, wie Jim Parsons nun im Podcast „All Out with Jon Dean“ verraten hat.

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„Wenn ich jetzt zurückblicke, merke ich, dass ich in vielen der schönsten Momente meines Lebens unglücklich war“, resümiert er dort unter anderem im Gespräch. Das habe vor allem am enormen Druck gelegen, der mit dem Erfolg einherkam. Dazu kam seine enorme Arbeitsmoral und Disziplin, wie er selbst beschreibt. Teilweise sei das fast einer Zwangsstörung gleichgekommen, er habe permanent Checklisten im Kopf gehabt.

„Ich hatte das Gefühl, so viele Dinge gleichzeitig jonglieren zu müssen und dass der Erfolg und die schönen Dinge im Leben, die mir widerfuhren, nur dieser übertriebenen Disziplin zu verdanken waren“, erklärt Jim Parsons im Rahmen des Podcasts. Diese Gefühle seien für ihn sehr prägend gewesen.

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Jim Parsons' Ausstieg war auch das Ende für „The Big Bang Theory“

Rückblickend würde der erfolgreiche Schauspieler mit seiner heutigen Erfahrung vieles anders machen, verrät er. Er geht sogar so weit zu sagen, dass er trotz der Gage nicht noch einmal in „The Big Bang Theory“ mitspielen würde. Denn auch wenn die Serie ihm viel gegeben und ermöglicht hat, so habe er wegen ihr auch „unheimlich viel vom Leben verpasst“.

Heute achtet Jim Parsons deshalb auch ganz genau darauf, welche Projekte er annimmt und welche nicht. Nach „The Big Bang Theory“ war der Schauspieler deshalb in vergleichsweise wenigen und vor allem eher kleinen Rollen zu sehen. Die Serie wurde damals im Übrigen vor allem deshalb beendet, weil Jim Parsons die Show verlassen wollte und einen neuen Vertrag für eine 13. Staffel ablehnte. Ohne ihn wollte Serienschöpfer Chuck Lorre das Format nicht fortsetzen.