Am Montag ging die Nachricht um die Welt, dass die Schauspielerin Hayden Panettiere verstorben ist. Ihr Vater bestätigte den Tod offiziell gegenüber dem Sender ABC News. Seitdem drehen sich zahlreiche Spekulationen um die Todesursache und die letzten Aussagen der Schauspielerin, die sie in Interviews und auf Social Media getätigt hat, werden genau unter die Lupe genommen.
Schnell war von einer Überdosis die Rede, dabei handelte es sich allerdings nicht um offizielle Informationen. Inzwischen wurde die Obduktion abgeschlossen und die Gerichtsmedizin hat sich zu Wort gemeldet. Allerdings bleibt die entscheidende Frage nach der Todesursache von Hayden Panettiere zunächst unbeantwortet. Was ist offiziell bekannt und was nicht?
Neue Details zum Tod von Hayden Panettiere
Bisherigen Berichten zufolge wurde Panettiere am Sonntagmittag in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina leblos aufgefunden. Der Notruf ging um 13:51 Uhr ein, kurz darauf waren die Rettungskräfte vor Ort. Hilfe kam für die 36-Jährige allerdings zu spät, die daraufhin um 14:32 Uhr für tot erklärt wurde.
Der Notruf kam von einer in den Medien zunächst nicht näher beschriebenen Person, die die Schauspielerin kannte. Wie nun aus Polizeiunterlagen, von denen „NBC News“ berichtet, hervorgeht, war Panetteries Ex-Freund Brian Hickerson zum Zeitpunkt ihres Todes vor Ort und auch sein Bruder Zach soll sich dort zwischenzeitlich aufgehalten haben. Ob einer der beiden oder eine weitere Person den Rettungsdienst rief, ist nicht bekannt.
Hickerson und die Schauspielerin führten zwischen 2018 und mutmaßlich 2020 eine wechselhafte Beziehung. Im Mai 2019 wurde Hickerson wegen des Vorwurfs häuslicher Gewalt festgenommen und zu einer Bewährungsstrafe von vier Jahren verurteilt.
Das ergab die Obduktion
Der Körper der verstorbenen Schauspielerin wurde noch am Tag ihres Todes in der Gerichtsmedizin von Greenville County untersucht. Dabei konnten keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung oder andere Verletzungen festgestellt werden, die zum Tod geführt hätten.
Aber: „Todesursache und Todesart stehen noch aus, bis weitere Untersuchungen und zusätzliche Analysen abgeschlossen sind. Die Ermittlungen laufen weiter“, wie der zuständige Ermittler Mike Ellis von „Entertainment Weekly“ zitiert wird.

Starb Hayden Panettiere an einer Überdosis?
Obwohl die offiziellere Bestätigung noch aussteht, vermuten viele eine Überdosis als Todesursache. Dafür gibt es tatsächlich mehrere Hinweise. So berichtet unter anderem das Magazin „People“, dass im Funkverkehr der Einsatzkräfte von „Überdosis“ und „Herzstillstand“ die Rede war. Zudem berichtet TMZ, dass im Apartment auch Narcan gefunden wurde.
Dahinter steckt der Wirkstoff Naloxon, der unter anderem als sogenannter Opioid-Antagonist zum Einsatz kommt und so etwa eine lebensgefährliche Atemdepression im Fall einer Überdosis verhindert. Warum das Medikament dort war und ob es Hayden Panettiere gehörte oder für sie gedacht war, ist nicht bekannt.
Todesumstände der Schauspielerin führen zu Spekulationen
Darüber hinaus gelangen seit dem Tod der Schauspielerin immer neue Details zu ihrem Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit. So soll der Filmstar in den vergangenen Monaten unter extremen Rückenschmerzen gelitten haben, die zeitweise sogar die Bewegungsfähigkeit ihrer Beine einschränkten.
Dazu kommt eine Vergangenheit mit dem Missbrauch verschiedener Substanzen, mit der Hayden Panettiere offen umging. Die Schauspielerin, die schon von Kindesbeinen an vor der Kamera stand, kämpfte mit den Folgen ihres frühen Ruhms und berichtete unter anderem in ihrer 2026 erschienenen Autobiographie von wachsender Abhängigkeit.
Es ist auch bekannt, dass sie nach der Geburt ihrer Tochter an einer Wochenbettdepression litt und Angstzustände hatte. Unter anderem deshalb gab sie das Sorgerecht an den Vater, ihren Ex-Verlobten Wladimir Klitschko, ab, stand mit ihrer Tochter aber weiterhin in einem engen und guten Verhältnis.
Wichtiger Hinweis: Wer mit Suchtproblemen zu kämpfen hat, Suizidgedanken hegt oder sich in diesem Kontext um einen Mitmenschen sorgt, kann rund um die Uhr und anonym Hilfe bekommen. Dafür steht etwa die Telefonseelsorge unter den Nummern 0800-111 01 11 oder 0800-111 02 22 zur Verfügung. Alternativ kann man auch den Chat nutzen oder unter 116 123 die bundesweite Hotline zur Lebenshilfe erreichen. Die Sucht-Hotline steht unter 01806 313031 zur Verfügung.

