Sie kämpfte mit Magersucht: Söders Tochter Gloria-Sophie spricht über schweres Mobbing

In der Dokumentation „Born Famous“ bricht Gloria-Sophie Burkandt ihr Schweigen. Die Tochter von Markus Söder erzählt, wie massives Mobbing in der Schule sie in eine schwere Magersucht trieb.
Sie kämpfte mit Magersucht: Söders Tochter Gloria-Sophie spricht über schweres Mobbing
Gloria-Sophie/Instagram

In der Dokumentation „Born Famous“ hat die Tochter des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder über ihre schwere Jugend gesprochen. Lange litt Gloria-Sophie Burkandt unter Mobbing und Handgreiflichkeiten ihrer Mitschüler. Die massive Belastung trieb sie schließlich in die Magersucht.

In der Dokumentation, die auf ProSieben zu sehen ist, enthüllte die 27-Jährige, was sie damals gefühlt hat und wie es ihr heute geht. „Von heute auf morgen wollte ich nichts mehr essen. Ich wollte super-schlank sein“, erklärte Gloria-Sophie. Sie wurde von ihren Mitschülern geschlagen und brauchte viel Zeit, um einen Weg zu finden, mit all dem umzugehen.

Söders Tochter Gloria-Sophie mit einer Lederjacke
Gloria-Sophie/Instagram

Mobbing trieb sie in die Magersucht: Gloria-Sophie wurde in der Schule geschlagen

Irgendwann wog Gloria-Sophie nur noch 59 Kilo bei einer Körpergröße von 1,85 Metern. Zuvor hänselten sie die anderen Schüler und redeten ihr ein, sie sei nicht dünn genug. „Ich wollte lieber sterben, als mich immer weiter selbst abzulehnen. Ich wurde immer dünner, aß gefühlt nur alle zwei Monate. Hunger war das einzige Gefühl, das ich noch spüren konnte. Ich empfand überhaupt keine Freude mehr“, berichtete die junge Frau schon vor drei Jahren in einem Interview. Heute ist ihr klar, dass sie dabei war, ihren Körper durch die Magersucht zu zerstören. Ihr Partner half ihr dabei, wieder gesünder zu leben und ein neues Verhältnis zum Essen aufzubauen.

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Kann tödlich enden: Immer mehr junge Frauen sind von Magersucht betroffen

Im Jahr 2025 veröffentlichte das Statistische Bundesamt neue Daten, die zeigen, dass immer mehr junge Frauen aufgrund von Essstörungen stationär behandelt werden müssen. 93 Prozent der Betroffenen sind weiblich. „Die Zahl der Behandlungen von 10- bis 17-Jährigen hat sich binnen 20 Jahren verdoppelt“, hieß es in einer Mitteilung. „Magersucht ist eine ernstzunehmende psychische Störung. In 10 Prozent der Fälle endet sie mit dem Tod, denn bei einem sehr niedrigen BMI droht Lebensgefahr durch Organversagen. Außerdem besteht bei den häufig auch unter Depressionen leidenden Patienten erhöhte Suizidgefahr“, warnte der Psychologe Prof. Stefan Ehrlich. In Deutschland sind Schätzungen zufolge zwischen 0,5 und 1 Prozent der Bevölkerung von Magersucht betroffen.