Der inzwischen verstorbene Schauspieler Alan Rickman ist für zahlreiche Filme bekannt und beliebt. Dazu gehören unter anderem „Stirb langsam“ – in dem er seinen Durchbruch feierte –, „Tatsächlich ... Liebe“ und „Sinn und Sinnlichkeit“. Er war außerdem in „Robin Hood – König der Diebe“, „Das Parfum“ und natürlich in den „Harry Potter“-Filmen zu sehen.
Dort spielte der Brite die Rolle des ambivalenten Zaubertranklehrers Severus Snape. Er soll sogar der Einzige gewesen sein, dem die Autorin der Vorlage, J. K. Rowling, bereits vorab verraten hat, wie es mit der Figur zu Ende geht, damit er sie besser verkörpern konnte. Dieser beeindruckenden Vita wäre aber beinahe noch ein weiterer bekannter Film hinzugefügt worden: „Star Wars“.
„Star Wars“ hätte Alan Rickmans Durchbruch werden können
Das wurde im Making-of-Buch zu „Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ offenbart. Offenbar war Alan Rickman damals im Gespräch für eine wichtige Nebenrolle. Dabei sollen sowohl der britische Schauspieler selbst als auch die Casting-Abteilung sehr interessiert an einer Besetzung gewesen sein.
Das Bemerkenswerte dabei ist nicht nur, dass Rickman damit in einem der bedeutendsten Film-Franchises aller Zeiten gelandet wäre. Seine Karriere wäre dadurch möglicherweise auch ganz anders verlaufen. Der „Star Wars“-Film erschien nämlich bereits im Jahr 1983 und damit fünf Jahre vor dem Erfolg mit „Stirb langsam“.
Man kann heute nur spekulieren, ob Alan Rickmans Durchbruch auf der großen Leinwand dann früher erfolgt wäre und ob er im Verlauf noch für andere Rollen besetzt worden wäre. Tatsächlich sind sich seine Beinahe-Rolle in „Star Wars“ und die Figur des Hans Gruber, die er in „Stirb langsam“ verkörpert, gar nicht so unähnlich.

Warum der Schauspieler die Rolle am Ende nicht bekommen hat
Rickman war nämlich im Gespräch für die Rolle von Tiaan Jerjerrod. Dabei handelt es sich um einen ranghohen Offizier auf dem zweiten Todesstern, der unter anderem während der Schlacht von Endor den Todesstern gegen die Flotte der Rebellen einsetzt. Anschließend stirbt er bei der Zerstörung der riesigen Raumstation.
Am Ende bekam Michael Pennington die Rolle, der unter anderem in „Die Tudors“ und „Die Eiserne Lady“ zu sehen war und ebenso wie Alan Rickman seine Wurzeln im Theaterschauspiel hat. Dass Rickman die Rolle schließlich doch nicht bekam, lag wohl vor allem an seiner charakteristischen Sprechweise, wie „Filmstarts“ erklärt.
Diese wurde im Laufe seiner Karriere jedoch geradezu zu Rickmans Markenzeichen und war sicherlich auch ein Faktor dafür, dass er schlussendlich seine bekannteste Rolle als Severus Snape bekam.

