Mentalist analysiert Körpersprache von Donald Trump: „Könnte von der Bildfläche verschwinden“

Mentalist Timon Krause hat sich die Körpersprache von Donald Trump in der jüngsten Vergangenheit genau angeschaut und äußert eine überraschende und ernste Prognose.
Mentalist analysiert Körpersprache von Donald Trump: „Könnte von der Bildfläche verschwinden“
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Um die Gesundheit des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump wird bereits seit Monaten spekuliert. Dazu haben unter anderem Blutergüsse an der Hand des Präsidenten, scheinbare Nickerchen während wichtiger Sitzungen und größere Gedächtnislücken gesorgt. Neben solchen Merkmalen kann Timon Krause zufolge aber auch die Körpersprache viel über den Gesundheitszustand einer Person verraten. Krause ist als Mentalist durch Social Media und TV-Auftritte wie etwa bei „Let’s Dance“ sowie bei „Joko & Klaas gegen ProSieben“ bekannt geworden. Über mehrere Jahre hielt er zudem den Titel als bester europäischer Mentalist.

In einem kurzen Video auf seinen Social-Media-Accounts analysiert Krause vor allem die Körpersprache und -haltung Donald Trumps in jüngster Vergangenheit. Das soll dem Mentalisten zufolge sowohl Rückschlüsse auf die mentale als auch auf die körperliche Gesundheit des Präsidenten gewähren können. Dabei verweist er hauptsächlich auf ein Detail: den vorgeschobenen Körperschwerpunkt Trumps.

Donald Trump mit weißem Cap und schwarzem Mantel
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Einige Experten weisen schon länger auf Demenz-Symptome bei Donald Trump hin

So erläutert Timon Krause, untermalt von entsprechenden Bildern, dass Präsident Donald Trump in den vergangenen Monaten seine Körperhaltung immer weiter nach vorn verlagert habe. „Er steht fast schon schief, hält die Hände hinter dem Rücken, als müsste er die Balance halten“, erklärt Krause. Solch eine Körperhaltung sehe man regelmäßig bei Menschen mit der seltenen „frontotemporalen Demenz“, heißt es weiter. Dabei handelt es sich um eine besondere Form der Demenz, bei der entscheidende Nervenzellen im Schläfen- und Stirnbereich absterben. Das führt Krause zufolge unter anderem zu der von ihm erwähnten Körperhaltung. Laut dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) kommt es je nach betroffenem Hirnbereich zu Verhaltens- und Sprachänderungen.

Krause betont in seinem Video, dass diese Hinweise natürlich nicht zwingend sein müssten, allerdings definitiv dazu passen würden, dass Trump bereits seit Längerem an einer frontotemporalen Demenz leiden könnte. „Unter diesem Gesichtspunkt wäre es nicht überraschend, wenn es in den nächsten sechs Monaten einen plötzlichen Sprung in der Abnahme seiner kognitiven Fähigkeiten gäbe und wenn er dieses oder nächstes Jahr sogar gänzlich von der Bildfläche verschwinden würde“, heißt es von dem Mentalisten. Das Weiße Haus und auch der Präsident selbst betonen allerdings immer wieder, dass der 79-Jährige kerngesund und fit sei.