Der US-Präsident Donald Trump steht unter Druck. Seine politischen Entscheidungen haben für Gegenwind aus der Bevölkerung gesorgt. Unter anderem stecken die immer teurer werdenden Lebensmittel dahinter. Aktuell herrscht in den Vereinigten Staaten sogar eine Tomaten-Krise, mit der neben den Verbrauchern auch die Unternehmer zu kämpfen haben.
Der Preis für Tomaten ist mittlerweile im Vergleich zum Jahr 2025 um 40 Prozent gestiegen. Während andere Lebensmittel wie zum Beispiel Kaffee oder Kakao in Deutschland immer teurer werden, gilt die Tomate in den USA als absoluter Spitzenreiter. Zum Vergleich: Die Kaffeepreise stiegen lediglich um 18,5 Prozent an.

Tomaten-Krise in den USA: Unternehmen kämpfen mit explodierenden Preisen
Da die Tomaten in zahlreichen Lebensmitteln verarbeitet werden, müssen die Bürgerinnen und Bürger entsprechend mehr Geld bezahlen, denn die Hersteller geben die Kosten an die Endverbraucher weiter. Da Produkte wie Pizza, Pasta und Burger zu den beliebtesten Lebensmitteln vor Ort zählen, kann das schnell teuer werden. Die Entwicklung hängt unter anderem mit der Zollpolitik Trumps zusammen. Beispielsweise dürfen keine Tomaten mehr zollfrei aus Mexiko importiert werden. Zuvor gab es ein entsprechendes Abkommen, von dem die USA profitierten.
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Die Tomaten-Krise hat sich somit zu einem Symbol für die aktuell ansteigenden Lebenshaltungskosten in den USA entwickelt. „Die Tomate ist zu einem Symbol für etwas viel Tiefgründigeres geworden. Etwas so Wesentliches, wie frisches Gemüse zu kaufen, wird für viele Familien allmählich zu einer schweren finanziellen Entscheidung“, erklärte der Koch Isaac Bernal Carbajo. Tomaten-Importe wurden Ende des Winters sowie im Frühling mit Zöllen in Höhe von 17 Prozent belegt. In Summe sind sie auf knapp 4,6 Millionen Dollar angestiegen.

