Im September geht Annalena Baerbocks Amtszeit als Präsidentin der UN-Generalversammlung zu Ende. Die ehemalige Außenministerin war für ihren Job nach New York gezogen. Erst kürzlich sprach sie in einem Interview über ihre Zukunft. Es war noch völlig unklar, welchen Weg sie anschließend einschlagen möchte.
Doch nun beginnt ein neues Kapitel im Leben der Politikerin. Offenbar wird sie so schnell nicht nach Deutschland zurückkehren. Stattdessen möchte sie einen weiteren Job in den USA annehmen. Die 45-Jährige wird an der Columbia University unterrichten. Annalena Baerbock wird somit Professorin für Global Leadership und Co-Direktorin des Masterprogramms „Master of Public Administration in Global Leadership“.

Job bei der UN-Generalversammlung geht zu Ende: Was Annalena Baerbock stattdessen machen möchte
Selbst hat die Politikerin allerdings noch nicht über ihre künftige Tätigkeit gesprochen. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur wurden die Details allerdings bereits durch Insider bestätigt. Baerbock soll den Posten insgesamt drei Jahre lang belegen, wie Table.Media zuerst berichtete. Das Masterprogramm richtet sich speziell an Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung. Bei ihren Vorlesungen soll die Grünen-Politikerin unter anderem über internationale politische Führung sprechen. Am 8. September wird Baerbock ihren Posten bei den Vereinten Nationen verlassen. Mit Khalilur Rahman aus Bangladesch steht ihr Nachfolger bereits fest.
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Dass die ehemalige Außenministerin in New York bleiben möchte, ist keine große Überraschung. Schließlich betonte sie gleich mehrfach, wie wohl sie sich in der Metropole fühlt. Sie sagte, ihr neues Leben in den Staaten sei „befreiend“. „Ich stehe hier als Präsidentin der Vereinten Nationen. Niemanden interessiert das so wirklich“, erklärte sie kurz nach ihrem Amtsantritt in einem Interview am Times Square mit der dpa. Diese Anonymität berge auch Vorteile. Obwohl sie viel Zeit in ihre Arbeit steckt, genießt sie vor Ort auch ihr Privatleben und berichtet, dass sie gerne in den Central Park geht. In den kommenden drei Jahren wird Baerbock nun doch noch häufiger die Chance dazu haben als gedacht.

