Neue Waldbrände in Spanien und Frankreich: Was Urlauber wissen müssen

Spanien und Frankreich kämpfen erneut gegen schwere Waldbrände. Während die Feuerwehr gegen die Flammen kämpft, stellen sich viele Reisende die Frage, wie sicher ihr Urlaub ist. Diese Regeln sollten Betroffene kennen.
Neue Waldbrände in Spanien und Frankreich: Was Urlauber wissen müssen
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In Spanien und Frankreich sind neue Waldbrände ausgebrochen. Nachdem es bereits im Juli zu schweren Bränden, insbesondere bei Madrid und Bordeaux, gekommen ist, kämpft die Feuerwehr nun erneut gegen die Flammen. In der Provinz Huelva wurden kürzlich rund 500 Menschen evakuiert. Mindestens 8.000 Hektar sind diesmal betroffen. In diesem Jahr ist die Situation besonders verheerend.

„Seit Jahresbeginn sind fast 200.000 Hektar betroffen“, erklärte Sara Aagesen, Ministerin für den ökologischen Wandel. 2025 habe es lediglich 15 Waldbrände gegeben, in diesem Jahr sind es bereits 40. Trockenheit und enorme Hitzewellen tragen dazu bei, dass sich die Flammen besonders leicht ausbreiten können. Auch im Département Lozère in Südfrankreich ist erneut ein Feuer ausgebrochen.

Feuerwehrmann löscht Brand in Spanien
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Waldbrände in Europa: Auf diese Regeln müssen Reisende achten

Die extreme Hitze und die Waldbrände belasten Europa in der Hauptsaison. Tausende Urlauberinnen und Urlauber sind aktuell unterwegs in den Süden oder bereits vor Ort. Das Auswärtige Amt hat mehrere Verhaltensregeln empfohlen, damit Reisende auf die gefährliche Lage reagieren können. Zwar gibt es aktuell keine Reisewarnung für Frankreich und Spanien, doch das Feuer kann sich schnell ausbreiten.

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  • Anweisungen befolgen: Unbedingt den Anweisungen der Feuerwehr, Rettungskräfte, Polizei und lokalen Behörden folgen.
  • Notruf wählen: Bei akuter Gefahr die europäische Notrufnummer 112 anrufen.
  • Wetter und Lage verfolgen: Kontinuierlich lokale Medien, Wetterdienste (wie MeteoAlarm oder Météo France) sowie offizielle Warnungen (z.B. Protección Civil in Spanien) im Blick behalten.
  • Verbote einhalten: Streng auf Feuer- und Rauchverbote, Absperrungen und Betretungsverbote für Waldgebiete achten.
  • Handy einsatzbereit halten: Das Mobiltelefon immer dabei und aufgeladen haben, damit Notfall-Warnsysteme (FR-Alert in Frankreich bzw. ES-Alert in Spanien) empfangen werden können.
  • Krisenvorsorgeliste nutzen: Sich und mitreisende Familienmitglieder vor der Reise in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts registrieren.
  • Bei Evakuierungen: Ruhe bewahren, Anweisungen zur Evakuierung oder zu Flughafensperrungen befolgen und bei Bedarf mit der Fluggesellschaft und den Reiseveranstaltern sprechen.

Alle Details: „Heftige“ Brände in Frankreich und Spanien: Betroffene Orte, mögliche Ursachen und Auswirkungen auf Deutschland

Kann man eine Reise aufgrund der Brände stornieren?

Es kann allerdings auch vorkommen, dass man aufgrund der Waldbrände gar nicht erst losfahren kann. In einem solchen Fall erhält man unter bestimmten Bedingungen sein Geld zurück. Wer eine Pauschalreise gebucht hat, die vom Reiseveranstalter abgesagt wird, kann auf jeden Fall mit einer Erstattung rechnen. Ist der Urlaubsort direkt betroffen, kann man sogar häufig selbst kostenlos stornieren.

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„Verbrauchern kann auch eine komplette Erstattung zustehen, wenn sie selbst stornieren. Ob dieses kostenlose Rücktrittsrecht besteht, hängt jedoch vom Einzelfall ab. Eine Rolle spielt unter anderem die Entfernung zwischen dem konkreten Urlaubsort und dem Brand“, erklärte das Europäische Verbraucherzentrum. Wer Hotel, Flug oder Mietwagen einzeln gebucht hat, muss alle Vertragspartner kontaktieren. Oft ist es auch möglich, die Reise zu verschieben. Man sollte sich so früh wie möglich um die Stornierung kümmern, um die Gebühren so gering wie möglich zu halten.