Wenn es um Sicherheitshinweise für Reisen geht, standen zuletzt insbesondere Frankreich, Spanien und Italien im Vordergrund. In den europäischen Ländern kam es zu erheblichen Waldbränden, die natürlich auch für Urlauber eine Gefahr darstellen. Doch nun wurde ein Sicherheitshinweis für Deutschland aktualisiert.
Die USA mahnen bei einem Urlaub in der Bundesrepublik zur Vorsicht. Schon im vergangenen Jahr ging die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus den Vereinigten Staaten deutlich zurück. Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat diese Entwicklungen vorrangig auf erhöhte Preise und teure Übernachtungen zurückgeführt, allerdings geraten Sicherheitsbedenken immer deutlicher in den Fokus. Im Mai 2025 wurde von den Behörden in den USA die Sicherheitsstufe 2 von 4 ausgerufen.

Sicherheitsrisiko: Deshalb warnen die USA ihre Bürger vor einem Aufenthalt in Deutschland
Es handelt sich um einen Reisehinweis der Stufe Gelb, der von den Behörden nun aktualisiert worden ist und gleichzeitig beibehalten wurde. Level 2 bedeutet, dass „zusätzliche Vorsicht nötig“ ist, wenn man sich nach Deutschland begibt. „Terroristische Gruppen und Einzeltäter stellen in Deutschland und Europa nach wie vor eine ständige Bedrohung dar und greifen Menschen an öffentlichen Orten mit Messern, Handfeuerwaffen, einfachen Sprengsätzen und Fahrzeugen an“, erklärte das US-Außenministerium. Auch für Länder wie Frankreich und Italien gelten erhöhte Vorsichtsmaßnahmen.
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Konkret bedeutet die Warnstufe 2 für Reisende, dass man an öffentlichen Orten besonders aufmerksam sein soll. Dazu zählen beispielsweise Sehenswürdigkeiten, Schulen, Parks, Hotels, Veranstaltungen, Restaurants und religiöse Einrichtungen. „Wir haben jetzt auch eine linksextremistische Gefahr und eine Gefahr von staatlich unterstütztem Terrorismus“, erklärte der Terrorismusexperte Peter Neumann gegenüber ntv und nannte diese neuen Risiken neben Islamismus und Rechtsextremismus. Auch Innenminister Alexander Dobrindt hat erst kürzlich die Bedrohungslage in Deutschland hochgestuft. Derweil gilt für Länder wie der Schweiz, Österreich, Portugal und Polen weiterhin die Stufe 1. Dort müssen Urlauber lediglich normale Vorsicht walten lassen. Die Warnungen wurden im Juli 2026 aktualisiert.

