Das Bordpersonal hat im Flugzeug tagtäglich mit unangenehmen Passagieren zu kämpfen. Nicht selten kommt es sogar zu einer Auseinandersetzung in der Maschine. Die Passagiere sind unhöflich, respektlos oder fordernd. Manchmal beginnen sie auch einen Streit mit ihren Sitznachbarn.
Bei all dem handelt es sich um schwierige Situationen für die Stewardess, die eine Lösung finden muss. Diese Lösung beinhaltet auch die Tatsache, dass die anderen Passagiere nicht gestört werden sollen. Um mit ihren Kolleginnen und Kollegen kommunizieren zu können, ohne dass jemand etwas merkt, nutzen die Flugbegleiter geheime Codes.

Geheime Codes im Flugzeug: So werden unangenehme Passagiere identifiziert
Diese Codes wurden kürzlich enthüllt. „Es gibt viele Dinge, die wir von Passagieren ignorieren können, aber wenn wir das Wort ‚precious (affektiert)‘ sagen, bedeutet das in der Regel, dass sie sich unmöglich benehmen“, erklärte eine britische Flugbegleiterin gegenüber dem Express. Auch die Abkürzung „Philip“ wird gerne genutzt. Dahinter verbirgt sich die Bedeutung „Passenger I'd Like to Punch“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie: „Passagier, dem ich gerne eine reinhauen möchte“. Der besonders „affektierte“ Reisende wird anschließend von allen Crewmitgliedern als Problemfall eingestuft.
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Es drohen natürlich Konsequenzen, wenn man sich einmal geoutet hat. „Wenn Sie als ‚Philip‘ bezeichnet werden, haben Sie etwas falsch gemacht und müssen sich wohl auf schlechten Service für den Rest des Fluges einstellen“, erklärte ein anonymer Flugbegleiter gegenüber der Sun. Tatsächlich genügt es auch schon, besonders nervig zu sein. Denn wer ständig nach dem Bordpersonal ruft oder sich nicht setzt und anschnallt, wenn es gefordert ist, kann ebenfalls schnell zum „Philip“ werden. Man sollte sich bei der nächsten Reise also besser gut benehmen, damit der Flug für alle angenehm wird.
