Spargel-Saison 2026: Deshalb wird das Superfood dieses Jahr besonders teuer

Die Spargel-Saison steht kurz bevor und Verbraucher können erste Produkte im Supermarkt erwerben. Doch der Kilopreis für das beliebte Superfood wird in diesem Jahr besonders hoch sein. Woran das liegt.
Spargel-Saison 2026: Deshalb wird das Superfood dieses Jahr besonders teuer
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Die Spargelsaison steht kurz bevor und soll in diesem Jahr sogar früher beginnen. Da es im März schon angenehm warm ist und die Wetterbedingungen somit sehr gut ausfallen, können Kunden schon bald mit der ersten Ernte rechnen. Doch die hiesigen Betriebe kämpfen mit hohen Kosten.

Genau diese Belastung wird sich in diesem Jahr noch deutlicher in den Preisen niederschlagen, die beim Verbraucher ankommen. Wie ZDFheute kürzlich berichtete, müssen Kunden zu Saisonbeginn Ende März damit rechnen, dass für Spargel der Klasse I pro Kilogramm bis zu 15 Euro anfallen werden.

Weißer und grüner Spargel auf einem Tisch
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15 Euro pro Kilo: Spargel wird 2026 noch teurer werden

Erst wenn im Mai die Hauptsaison erreicht ist, werden die Preise langsam sinken. Momentan gibt es im Supermarkt bereits grünen und auch weißen Spargel aus dem Ausland zu kaufen. Häufig stammt das Superfood aus Griechenland und wird nach Deutschland importiert. Für Stangen aus dem Ausland müssen Kunden ebenfalls weniger zahlen. Mitten in der Hauptsaison muss man aber auch für die deutsche Ernte pro Kilo „nur noch“ rund acht Euro ausgeben. Erst im Juni wird es wieder leicht teurer.

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Spargel-Preise 2026: Was kostet das Kilo?

  • Saisonstart im März: Zwischen 15 und 18 Euro pro Kilo für deutsche Klasse-I-Ware.
  • Import-Ware: Günstigere Alternativen aus Griechenland und Peru bereits ab März verfügbar. (ab 7 Euro für grünen Spargel und 13 Euro für weißen)
  • Hauptsaison im Mai: Preise sinken auf ca. 8 Euro pro Kilogramm für deutsche Ware.
  • Regionaler Spitzenpreis: In NRW werden bis zu 18 Euro pro Kilo erwartet.

Nordrhein-Westfalen stellt mit einer Erntemenge von rund 18.760 bis 20.800 Tonnen das drittgrößte Anbaugebiet in der Bundesrepublik. Laut Geschäftsführerin der Spargelstraße NRW, Anke Knaup, wird ein Kilo Spargel hier sogar bis zu 18 Euro kosten. Auch in Niedersachen wird es mit 15 Euro teuer. Doch die Preise können je nach Anbaugebiet noch einmal variieren. Für die Preiserhöhungen ist unter anderem die Anhebung des Mindestlohns auf 13,90 Euro pro Stunde verantwortlich. Außerdem kämpfen die Betriebe mit der CO2-Abgabe, die kürzlich ebenfalls gestiegen ist. Wer also beim Kauf des Superfoods sparen möchte, sollte im Mai zuschlagen. Doch verzichten sollte man nicht, denn das Gemüse ist unter anderem gut für die Nieren, die Verdauung und das Immunsystem.