Im April wird es das nächste große Himmelsereignis geben. Der Komet C/2026 A1 (MPAS) wird zuvor jedoch eine gefährliche Reise zurücklegen, die schlimmstenfalls sogar dafür sorgen könnte, dass er zerbricht, bevor er überhaupt richtig sichtbar wird. Momentan befindet sich der Himmelskörper noch im Sternbild Walfisch. Schon bald kommt er der Sonne gefährlich nahe.
Deshalb wird er auch als „Sonnenstreifer“ bezeichnet. Am 4. April wird er so nah an der Sonne vorbeiziehen, dass C/2026 A1 zu einem der hellsten Kometen des Jahres werden könnte. Aktuell beträgt der Durchmesser des Kerns 0,4 Kilometer. Wenn er als „Sonnenstreifer“ stärker aufflammt, könnte er schließlich an seinem erdnächsten Punkt mit bloßem Auge sichtbar werden.

Im April: Der Komet C/2026 A1 soll noch heller strahlen als die Venus
Diesen erdnächsten Punkt erreicht der Komet am 5. April. Doch es kann für den kleinen Brocken auch viel dramatischer ausgehen, denn schlimmstenfalls zerbricht er durch seinen Vorbeiflug an der Sonne. Dann würde er verblassen, bevor er den Nachthimmel erst richtig erleuchten kann. Experten erklärten bereits, dass MAPS im besten Fall heller erstrahlen könnte als der Komet Lovejoy aus dem Jahr 2011 und auch heller als die Venus. Allerdings handelt es sich momentan noch um reine Spekulation.
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Wann wird der Komet C/2026 A1 sichtbar sein?
Fest steht bereits, dass man am 4. April nach dem Sonnenuntergang den Himmel in Richtung Westen beobachten sollte. Denn so kann man live miterleben, was tatsächlich aus Komet C/2026 A1 wird. Allerdings sollte man sich möglichst außerhalb der städtischen Lichter aufhalten und ein Fernglas nutzen. Die prognostizierte maximale Helligkeit beträgt laut „starwalk“ -6 mag. Am besten wird man MAPS auf der Südhalbkugel beobachten können. „Zu den Kreutz-Kometen gehören viele der hellsten und spektakulärsten Kometen, die jemals beobachtet wurden“, erklärte auch der Astrophysiker Jonti Horner.

