Perseiden 2026: Wann man bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde beobachten kann

Der Sommerhimmel bereitet sich auf ein spektakuläres Naturschauspiel vor: Die Perseiden erreichen bald ihren Höhepunkt und lassen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde regnen. Unter diesen Bedingungen lassen sie sich am besten beobachten.
Perseiden 2026: Wann man bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde beobachten kann
picture alliance

Im Sommer sind jedes Jahr die sogenannten Perseiden am Nachthimmel zu sehen. Manchmal kann man sogar bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde beobachten. Ein beeindruckendes Spektakel, das man auch diesen Sommer nicht verpassen sollte. Die warmen Nächte bieten die besten Voraussetzungen, um sich lange draußen aufzuhalten.

Der Name der Perseiden stammt vom Sternbild Perseus. Bei diesem Sternbild handelt es sich um den Radianten des Meteorschauers. Der Radiant gilt als der Ursprung dieser besonderen Sternschnuppen, die man ab Mitte Juli beobachten kann. Sie zeigen sich bis zum 24. August und erreichen ihr Maximum in der Nacht vom 12. auf den 13. August. In rund zwei Wochen bietet sich demnach die beste Gelegenheit, um den Blick in den Himmel zu richten.

Perseiden Sternschnuppen und Nordlichter
picture alliance

Die wichtigsten Tipps zum Beobachten der Perseiden 2026

Wenn die Perseiden ihr Maximum erreichen, stehen die Beobachtungschancen besonders gut. „Die Bedingungen könnten nicht besser sein, denn an diesem Tag ist dunkler Neumond. Wenn das Wetter mitspielt, können wir uns auf bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde freuen“, erklärte Dr. Björn Voss. Damit man nicht umsonst wach bleibt, sollte man jedoch einige Dinge beachten. Vom eigenen Balkon aus wird man in den meisten Fällen nämlich enttäuscht, denn in der Stadt ist es schlicht zu hell. Stattdessen sollte man sich in die Natur begeben und helle Lichter meiden.

Anzeige

Mehr dazu: Sonnenfinsternis am 12. August 2026: In diesen Städten kann man sie beobachten

Im August erwarten Beobachter gleich mehrere Himmelsereignisse

Natürlich darf einem das Sichtfeld nicht versperrt werden. Deshalb ist es außerdem wichtig, sich auf eine Erhöhung wie einen Berg, einen Hügel oder einen Aussichtspunkt zu begeben. Beachtet man all diese Dinge, stehen die Chancen für die Beobachtung sehr gut. Für den 7. August wurde außerdem der Höhepunkt der Eta-Eridaniden angekündigt. Der Meteorstrom ist zwar deutlich schwächer, bietet aber ein weiteres Highlight. Gleichzeitig wird am 12. August eine Sonnenfinsternis erwartet, die über Deutschland für die größte Verdunklung seit 1999 sorgen wird. Der August hat demnach für Beobachter jede Menge zu bieten.

Anzeige