Rückruf bei Penny: E.coli in Wurst entdeckt

Bei Penny wird aktuell eine Mettwurst zurückgerufen, weil in dem Produkt E.coli nachgewiesen werden konnten. Ein Verzehr kann zu Bauchschmerzen, Fieber und sogar Nierenschäden führen.
Rückruf bei Penny: E.coli in Wurst entdeckt
Shutterstock / r.classen

Wer vor Kurzem Mettwurst bei Penny gekauft hat, der sollte vorsichtig sein. Denn eine über den Discounter verkaufte Wurst ist aktuell von einem Rückruf betroffen, den man aufgrund akuter Gesundheitsgefahren unbedingt ernst nehmen sollte. Da es sich bei Mettwurst um ein rohes Fleischprodukt handelt, ist besondere Vorsicht angesagt.

Betroffen ist die Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst, wie unter anderem das Portal „Lebensmittelwarnung“ berichtet. Der Rückruf gilt einer bestimmten Charge, die in zahlreichen Penny-Filialen verkauft wurde und in der STEC, krankmachende Bakterien, entdeckt wurden. Betroffen sind offenbar alle Bundesländer außer Schleswig-Holstein und Thüringen. Dabei handelt es sich um eine besonders krankmachende Untergruppe von E.coli.

Penny Rückruf: Gut gefülltes Wurstregal in einem Supermarkt
iStock / Hitra

Auf diese Details sollte man beim Rückruf achten

Wer vor Kurzem ein entsprechendes Wurstprodukt bei Penny gekauft hat, sollte unbedingt die genauen Angaben prüfen. Entscheidend sind wie üblich vor allem die Chargennummer und das Verbrauchsdatum. Dieses ersetzt bei rohem Fleisch wie Zwiebelmettwurst das Mindesthaltbarkeitsdatum und bedeutet im Gegensatz dazu, dass ein Produkt wirklich bis zu dem angegebenen Datum verzehrt werden muss. Das Produkt war im Übrigen bereits von einem Rückruf am 12. März betroffen; damals ging es jedoch um Salmonellen.

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  • Produkt: Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst
  • Größe: 200 Gramm
  • Verbrauchsdatum: 24.03.2026
  • Chargennummer: L006101

Wer ein Produkt zu Hause hat, das zu der betroffenen Charge gehört, kann es in allen Penny-Filialen zurückgeben. Dort wird der Kaufpreis dann erstattet, die Vorlage eines Kassenbons ist dafür nicht nötig. Für weitere Informationen kann man sich an den Hersteller, die OVO Vertriebs GmbH, wenden.

Rückruf bei Penny: Drei Mettwürste liegen auf einem Teller
Shutterstück / HandmadePictures

STEC können gefährliche Symptome verursachen

Solche Rückrufe wie jetzt bei Penny sind nichts Ungewöhnliches. Im aktuellen Fall heißt es in der Mitteilung, dass es sich um eine Maßnahme im Sinne des „vorbeugenden Verbraucherschutzes“ handeln würde. Die Shigatoxin-bildenden Escherichia coli (STEC) konnten in einer einzelnen Probe nachgewiesen werden. Dennoch sollte man den Rückruf ernst nehmen, da die gesundheitlichen Risiken groß sind, falls man doch ein verunreinigtes Produkt erwischt.

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STEC werden laut Bundesinstitut für Risikobewertung vorwiegend über kontaminierte Lebensmittel übertragen und können eine ganze Reihe unangenehmer und auch gefährlicher Symptome verursachen. Dazu gehören in erster Linie Bauchschmerzen und Durchfall, der bei einem schweren Verlauf auch Blut enthalten kann. Dazu kommen Fieber und im schlimmsten Fall sogar akutes Nierenversagen. Wer nach dem Verzehr der betroffenen Mettwurst entsprechende Symptome bei sich beobachtet, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.