Das Oktoberfest steht vor der Tür. Ab dem 19. September werden sich erneut Millionen Besucher aus aller Welt auf der Wiesn in München versammeln. Der Hype um das Volksfest ist groß und immer mehr Menschen sind dazu bereit, viel Geld auszugeben, um daran teilhaben zu können.
Genau das machen sich auch Betrüger zunutze. Immer häufiger kommt es zu perfiden Versuchen, Fans des Oktoberfestes das Geld aus den Taschen zu ziehen. Dass Getränke und Speisen in den Festzelten teuer sind, ist nichts Neues. Doch bei Drittanbietern wird plötzlich Geld für Leistungen verlangt, die eigentlich kostenlos sind. Denn für eine Reservierung im Zelt muss keine Gebühr gezahlt werden. Die Wirte verlangen in der Regel nur den Kauf einer bestimmten Anzahl an Verzehrgutscheinen.

Drittanbieter machen sich den Hype um das Oktoberfest zunutze
Drittanbieter haben in einem bekannten Fall jedoch über 1.700 Euro für die Reservierung von sechs Plätzen inklusive Verzehr in einem beliebten Festzelt verlangt. Der Fall landete daraufhin vor Gericht. Bei Angeboten dieser Art sollten Besucher demnach besonders misstrauisch werden. Da der kommerzielle Weiterverkauf von Reservierungen streng verboten ist, hätten die Käufer das Angebot noch nicht einmal nutzen können. Mittlerweile werden sogar spezielle Anwälte beauftragt, deren Aufgabe es ist, im Internet nach dubiosen Angeboten zu suchen.
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Auch vor Fakeshops für Dirndl und Lederhosen wird gewarnt
Doch das ist noch nicht alles. Auch bei der passenden Garderobe sollten Fans die Angebote im Netz ganz genau prüfen. Denn mittlerweile erstellen Betrüger täuschend echt wirkende Fakeshops, in denen es angeblich Dirndl und Lederhosen zu günstigen Preisen gibt. Doch dahinter verbirgt sich eine weitere Masche, bei der die Kriminellen nur darauf aus sind, das Geld zu kassieren oder das Konto leer zu räumen. Am Schluss erhält der Käufer natürlich keine Ware. Mittlerweile kann man den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale nutzen, um einen Shop auf Seriosität zu überprüfen. Wer die Warnungen der Wirte ernst nimmt und sich vorher genau überlegt, wofür er sein Geld ausgibt, kann sich aber wie jedes Jahr auf ein unvergessliches Oktoberfest freuen.

