An Raststätten hat sich eine neue Betrugsmasche durchgesetzt. Kriminelle versuchen alles, um den Autofahrern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Deshalb warnt die Polizei nun offiziell vor den Tricks, auf die schon einige Opfer hereingefallen sind. Die Masche hat deshalb sogar einen eigenen Namen: „Autobahngold“.
Die Polizei gibt entsprechende Warnungen insbesondere in Grenzgebieten regelmäßig heraus. Die Betrüger kombinieren alte Methoden mit neuen Details, um noch perfider agieren zu können. Einige Autofahrer werden aktuell an Raststätten um Hilfe gebeten. Die Betrüger behaupten, dass sie sich dringend Geld leihen müssen, um die Tankfüllung bezahlen zu können. Im Gegenzug bieten sie angebliche Wertgegenstände an.

Betrugsmasche an Raststätten: Opfer zahlen hohe Summen Bargeld
Die Täter setzen ihre Opfer unter Druck und beschreiben eine absolute Notsituation. Sie brechen entweder selbst in Tränen aus oder schicken ihre Kinder vor. Als Pfand bieten sie vermeintlich teuren Schmuck oder Uhren an. Doch in Wahrheit handelt es sich um billige Kopien. Die Täter kassieren das Geld und werden nie wieder gesehen. Die Autofahrer haben ein Armband oder einen Ring in der Hand, der keinesfalls aus Gold besteht, sondern maximal 5 Euro wert ist.
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Kürzlich wurden vermehrt Vorfälle in Bayern gemeldet. Die Opfer gaben den Tätern zum Teil 100 Euro Bargeld. „Kaufen oder tauschen Sie keine Schmuckstücke oder Uhren von unbekannten Personen – auch dann nicht, wenn die Geschichte glaubwürdig erscheint“, schreibt die Bayerische Polizei.Zudem soll man das Kennzeichen und den Fahrzeugtyp der beteiligten Personen notieren, ohne sich „in Gefahr zu bringen“. Senioren sind besonders häufig Opfer solcher Betrugsmaschen, deshalb solle man sie unbedingt warnen. Wer Zeuge eines Betrugsversuchs wird, kann sich direkt bei der Polizei melden.

