NASA veröffentlicht Bilder: Was wirklich geschehen wird, wenn die Welt untergeht

Bilder der NASA über ein Weltraumteleskop zeigen, was unserem Sonnensystem und damit der Erde und der bekannten Welt bevorstehen könnte.
NASA veröffentlicht Bilder: Was wirklich geschehen wird, wenn die Welt untergeht
NASA

Der Klimawandel stellt die Menschheit zunehmend vor Herausforderungen. Das könnte dazu führen, dass die Erde schneller unbewohnbar wird, als das früheren Berechnungen zufolge der Fall sein sollte. Diese gehen ohne den Einfluss der Menschen mit einzubeziehen davon aus, dass der Planet in etwa eine Milliarde Jahren aufgrund der Sonneneinstrahlung nicht mehr bewohnbar sein wird. Das ergab unter anderem eine Zusammenarbeit der NASA mit der japanischen Toho-Universität.

In diesem Szenario würde übrigens nicht die Hitze ausschlaggebend für die fehlende Lebensgrundlage sein, sondern der Verlust von Sauerstoff in der Atmosphäre. Dann würde die Erde allerdings immer noch existieren, aber nur mit stark angepassten oder gar keinen Lebensformen. Noch deutlich später soll es aber darüber hinaus zum kompletten Kollaps des Sonnensystems und somit im wahrsten Sinne des Wortes zum „Weltuntergang“ kommen. Diese Annahme stützt sich unter anderem auf beeindruckende Weltraumbilder, die diesen Vorgang bei anderen Systeme zeigen.

Helixnebel, aufgenommen mit einem Teleskop der NASA
picture alliance

NASA veröffentlicht detaillierte Bilder des Helixnebels, die Zukunft der Erde zeigen könnten

So wird unter anderem gemutmaßt, dass in etwa 5 Milliarden Jahren die Sonne kollabieren und dabei nur noch eine Hülle aus Gas und Staub zurücklassen wird. Der Planet Erde wird dann entweder von der expandierenden Sonne verschlungen oder von den gewaltigen Gravitationsprozessen, die dadurch freigesetzt werden würden, auseinandergerissen. Das würde die Entstehung neuer Planeten ermöglichen. Dieser Prozess lässt sich bereits über das leistungsstarke James-Webb-Teleskop nachvollziehen.

Die neuen Bilder der NASA beziehen sich auf den sogenannten Helixnebel. Dieser wurde bereits im Jahr 1823 entdeckt und befindet sich etwa 650 Lichtjahre von der Erde entfernt. Damit ist er einer der nächstgelegenen planetarischen Nebel. Bei diesem Nebel handelt es sich um genauso eine Hülle aus Gas und Staub, die von einem sonnenähnlichen Stern abgestoßen wurde, nachdem er sich zu einem Roten Riesen aufgebläht hatte. Astronominnen und Astronomen haben nun anhand des TeleskopsStrukturen im Inneren eines Gasrings entdeckt.

Laut NASA bietet das einen „nahen Einblick in das mögliche Schicksal unserer Sonne und unseres Planetensystems“. Auf den Bildern ist unter anderem zu sehen, wie durch Strahlung bemerkenswerte Strukturen geformt werden. Diese Strukturen waren mit älterer Technologie bisher nur unscharf zu erkennen. Die neue Technologie ermöglicht nun jedoch mehr Details und gestattet einen Blick auf die wahrscheinliche Zukunft der Erde und somit der bekannten Welt. Die Strukturen seien allerdings auch ein Hinweis auf sich neu bildende Planeten.