Während im April die Lyriden ihren Höhepunkt haben und aktuell über Deutschland zu sehen sind, folgen im Mai die Eta-Aquariiden. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen – bei guten Wetterverhältnissen natürlich.
Wer die Lyriden verpasst, kann sich in wenigen Wochen erneut auf Entdeckungstour begeben und ein Spektakel am Nachthimmel erwarten. Am 6. Mai 2026 wird der Höhepunkt eines besonder interessanten Meteorschauers erwartet. Die Eta-Aquariiden stammen aus dem Sternbild Wassermann und sind bereits seit dem 19. April aktiv. Sie werden noch bis zum 28. Mai zu sehen sein.

Eta-Aquariiden: So kann man den Meteorschauer im Mai 2026 beobachten
Allerdings wird die Sicht am 6. Mai nicht die Beste sein, was am abnehmenden Dreiviertelmond liegt. Das Licht des Mondes wird die Beobachtung erschweren. Dennoch lohnt sich der Blick nach oben, denn Experten rechnen mit bis zu 50 Sternschnuppen pro Stunde. So übertrifft der Meteorschauer die Lyriden noch einmal deutlich. Die besten Beobachtungsbedingungen herrschen zwar auf der Südhalbkugel, doch auf der Nordhalbkugel werden sie als sogenannte „Erdstreifer“ zu sehen sein. Das bedeutet, sie erscheinen flach über dem Südosthorizont.
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Wer sich das Schauspiel nicht entgehen lassen will, muss jedoch früh aufstehen. Denn die frühen Morgenstunden gelten als der beste Beobachtungszeitpunkt. Der Meteorschauer stammt vom Halleyschen Kometen. Er ist auch für die Orioniden verantwortlich, die jedes Jahr im Oktober zu sehen sind. Die Sternschnuppen entstehen, wenn sich die Erde durch die Staubspur des Kometen bewegt und die kleinen Partikel in der Atmosphäre verglühen. Bei der Entdeckung der Sternschnuppen können Apps wie „Sky Tonight“ dabei helfen, sich zu orientieren.

