Wer in Deutschland Essen bestellt, tut das in den meisten Fällen über Lieferando. Der seit 2009 auch in der Bundesrepublik tätige Lieferdienst ist die unangefochtene Nummer 1. Jetzt hat der Anbieter einen Einblick in seine Zahlen gewährt und dabei auch einige kuriose Details preisgegeben, die mitunter recht tief blicken lassen.
Dabei wertete Lieferando die bisherigen Bestellungen des Jahres 2026 aus. Die teuerste Bestellung wurde dabei mit 7.210 Euro in Berlin getätigt, allerdings ging es dabei nicht ums Essen. Stattdessen wurden für diese Summe fünf MacBooks und zwei iPhones bestellt.
Die teuerste Essensbestellung wiederum wurde dieses Jahr in München abgegeben. Dank Kaviar, teurem Käse und einem seltenen Wein landete die Person am Ende bei 6.510 Euro, wobei allein der Wein bei 3.800 Euro lag. Neben einzelnen Bestellungen mit außergewöhnlich hohen Summen macht aber auch der Inhalt einiger Bestellungen auf sich aufmerksam.
Städte bestellen teilweise sehr unterschiedlich
In Berlin bestellte beispielsweise eine Person 98 Schokopuddings. In Köln orderte jemand hingegen 99 Cheeseburger, in Hamburg waren es 91 Hamburger auf einmal. In Hamburg wiederum bestellte jemand offenbar 67 Dosen Lachspastete für seine Katzen.
Eine Person in München bestellte dafür 95 Packungen frischen Koriander. Das entsprach am Ende einer Menge von 2,4 Kilogramm. Und Bayerns Hauptstadt stellte bei Lieferando auch einen Rekord auf. Ein besonders treuer Kunde bestellte ganze 821-mal bei dem Dienst – in nur zwölf Monaten. Das macht gut 68 Bestellungen pro Monat und mehr als zwei Bestellungen pro Tag (2,25 um genau zu sein).
Die meisten Lieferando-Bestellungen aller Zeiten
Es ist nicht das erste Mal, dass Lieferando einige besonders kuriose Bestellungen öffentlich macht. So bestellte beispielsweise ein Kunde aus Ratingen (Nordrhein-Westfalen) im Jahr 2024 Sushi für 1.699 Euro. Das war damals noch der Rekord für die teuerste Bestellung bei dem Lieferdienst. Ebenfalls 2024 wurden zudem die 821 Bestellungen des Münchners getoppt. In Berlin bestellte ein Haushalt nämlich sogar 1.051-mal. Das sind umgerechnet 87 Bestellungen pro Monat und knapp drei Bestellungen am Tag (2,89).
Diese Zahl wurde 2025 sogar noch getoppt. Ebenfalls in der Hauptstadt wurde ganze 3.658-mal von ein und demselben Account bestellt. Das sind knapp 305 Bestellungen im Monat und ziemlich genau zehn Lieferungen pro Tag.

