Der Sommer hat nicht nur Deutschland erreicht, auch die Urlaubszeit hat bereits begonnen. Trotz Hitzewelle und Unwettern lieben die Deutschen das Reisen auch weiterhin. Wer jedoch Ferien am Meer geplant hat, sollte einige Strandregeln kennen.
Je nachdem, wohin man fährt, gelten nämlich überall andere Richtlinien. Oft hängen diese Regeln mit negativen Erfahrungen durch Touristen und dem Umweltschutz zusammen. Doch neben einem Rauchverbot und einem Zeitlimit gibt es mittlerweile auch kuriose Strandregeln, auf die man als Besucher nicht kommen würde.

Kuriose Strandregeln: Wo Bikinis und Pferde verboten sind
Tatsächlich gilt am Strand von Cape May in New Jersey ein Bikiniverbot. Normalerweise packt man Badeanzug, Badehose und Co. ein, um überhaupt im Meer schwimmen gehen zu können. In New Jersey geht das aber nur zu bestimmten Uhrzeiten. Bikinis dürfen nämlich nur zwischen 7 und 19 Uhr getragen werden. Ansonsten darf man sich lediglich vollständig bekleidet am Strand bewegen. An der Promenade oder im Ort darf man sich zu keiner Tageszeit im Bikini zeigen. Eine ähnliche Regel gilt auch in Sorrent. Der beliebte Badeort in Italien untersagt Badekleidung abseits des Strandes komplett.
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Wer gegen die Strandregeln verstößt, riskiert ein hohes Bußgeld. Teilweise werden bis zu 500 Euro bei Verstößen fällig. Auf Sylt ist es derweil verboten, große Sandburgen zu bauen und tiefe Löcher zu graben. Eltern müssen demnach besonders auf ihre Kinder Acht geben. Es sind lediglich kleine Burgen erlaubt. Auch Musikinstrumente und Radios sollen zu Hause bleiben. Am Strand von Granville in Frankreich wurde derweil ein Elefanten-Verbot ausgesprochen. Tatsächlich brachte ein Wanderzirkus die Tiere in den früher 2000ern mit und ließ sie anschließend im Meer baden.
Für die Umwelt: Diese Regeln sollten Urlauber kennen
Auch in Großbritannien gelten Regeln, die Urlauber nicht erwartet hätten. Wer romantisch bei einem Date Muscheln sammeln möchte, muss hier vorsichtig sein. Es ist nämlich verboten, Sand, Muscheln oder auch Kieselsteine mitzunehmen. In Sussex muss man darüber hinaus darauf achten, welche Tiere mit an den Strand gebracht werden dürfen. Beispielsweise ist das Betreten einiger Abschnitte mit Hunden oder Pferden nur zu bestimmten Zeiten gestattet. Fest steht, dass die Regeln immer strenger werden und man sich informieren sollte, bevor der Urlaub beginnt, damit es nicht teuer wird.

