Erntemond und Meteorschauer: Diese Himmelsspektakel sollte man im September nicht verpassen

Nach den Perseiden geht es am Nachthimmel weiter. Im September warten neben dem beeindruckenden Erntemond auch gleich mehrere Meteorströme darauf, entdeckt zu werden.
Erntemond und Meteorschauer: Diese Himmelsspektakel sollte man im September nicht verpassen

Das Jahr der besonderen Himmelsereignisse ist noch lange nicht vorbei. Nach einer partiellen Sonnenfinsternis, die als größte seit 1999 galt, und den Perseiden erwarten Beobachter im September weitere Highlights. Unter anderem wird der Vollmond besonders hell und groß am Nachthimmel erscheinen.

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Der Vollmond am 26. September wird auch Erntemond genannt. Zahlreiche Kulturen haben den Mondphasen seit Jahrhunderten eine große Bedeutung zugesprochen. Doch nicht jeder Zyklus ist gleich. Deshalb tragen viele Vollmonde einen besonderen Namen. Der Erntemond liegt der Tagundnachtgleiche am nächsten und half den Bauern früher, nach Sonnenuntergang länger auf dem Feld arbeiten und ihre Ernte einfahren zu können. Durch seine Position entsteht eine optische Täuschung, die den Mond heller und größer wirken lässt.

Symbolbild Erntemond: Der Vollmond am Nachthimmel
Gergitek/Shutterstock

Optische Täuschung: Die Tagundnachtgleiche lässt den Erntemond heller und größer wirken

Dennoch befindet sich der Mond im September in 379.435 Kilometern Entfernung und gilt nicht als Supermond. Da der Erntemond allerdings sehr flach über dem Horizont steht, wirkt er im Vergleich zu Bäumen und Häusern größer als sonst. Genau dieses Phänomen, beziehungsweise den flachen Winkel der Umlaufbahn, haben sich die Bauern früher zunutze gemacht. Nachweisbar heller und größer ist der Mond aber nur, wenn er den erdnächsten Punkt auf seiner elliptischen Bahn erreicht. Dennoch bietet sich für Interessenten ein beeindruckendes Bild, das man nicht verpassen sollte.

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Die besten Bedingungen, um den Erntemond und die Sternschnuppen zu beobachten

Gleichzeitig werden mehrere kleine Meteorströme erwartet. Zwar sieht man nicht wie im August bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde, man kann sich allerdings immer wieder auf kleinere Momente freuen, in denen der Nachthimmel von Sternschnuppen erleuchtet wird. Die besten Voraussetzungen bieten sich jedoch nur in der Zeit des abnehmenden Mondes, des Neumondes oder des leicht zunehmenden Mondes. Ab einem gewissen Punkt ist es zu hell, um die Meteore verglühen sehen zu können. Allgemein sollte man sich in die Natur begeben und einen Aussichtspunkt aufsuchen, um die besten Sichtbedingungen für sich zu nutzen.

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Das sind die wichtigsten Meteorschauer im September 2026:

  • Alpha-Aurigiden: Maximum Anfang September (aktiv bis ca. 10. September).
  • September-Epsilon-Perseiden: Maximum am 9. September (aktiv bis ca. 21. September).
  • September-Lynciden: Maximum am 13./14. September (aktiv bis ca. 25. September).