E-Autos: Großbritannien führt neue Gebühr ein - Kommt sie auch in Deutschland?

Die britische Regierung plant eine neue Abgabe für E-Autos und Plug-in-Hybride. Was hinter der sogenannten Electric Vehicle Excise Duty steckt und ob deutsche Autofahrer sich ebenfalls auf neue Kosten einstellen müssen.
E-Autos: Großbritannien führt neue Gebühr ein - Kommt sie auch in Deutschland?
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Grundsätzlich wird der Kauf eines E-Autos mit einem Zuschuss gefördert. So ist es beispielsweise in Deutschland. Außerdem genießen die Besitzerinnen und Besitzer Steuervorteile und andere Vergünstigungen. Doch in Großbritannien kommen auf E-Auto-Fahrer schon bald neue Kosten zu.

Im April 2028 soll die sogenannte Electric Vehicle Excise Duty (eVED) eingeführt werden. Das bestätigte das Finanzministerium kürzlich in einer offiziellen Mitteilung. Großbritannien will sich somit einen Ausgleich zu den sinkenden Einnahmen durch die Kraftstoffsteuer sichern. Auch Fahrer von Plug-in-Hybriden sind betroffen. Die britische Regierung erwartet, dass es im Jahr 2050 so gut wie gar keine Einnahmen mehr durch die Kraftstoffsteuer geben wird.

Ein Mann lädt sein E-Auto auf
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Bald auch in Deutschland? Großbritannien führt Gebühr für E-Autos ein

Die Betroffenen sollen nutzungsabhängig zahlen. Doch die E-Autos werden trotzdem steuerlich vergünstigt bleiben. Fahrer haben also dennoch große Vorteile, wenn sie auf einen Stromer umsteigen. Umgerechnet werden die Fahrer rund 2,2 Cent pro Kilometer zahlen müssen. Wer einen Hybrid fährt, muss nur 1,1 Cent pro Kilometer abgeben. Allerdings haben Plug-in-Besitzer bereits andere Kosten zu decken. Die Fahrer müssen jährlich ihren Kilometerstand melden und gleichzeitig eine Schätzung für das kommende Jahr abgeben. 80 Prozent der Einnahmen sollen anschließend in die Förderung der Elektromobilität fließen. Die Regierung will den Umstieg durch die Maßnahmen also weiter ankurbeln.

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Nach Bekanntwerden der Mitteilung kam die Frage auf, ob eine solche Abgabe auch in Deutschland denkbar sei. Momentan sind neuzugelassene Elektroautos noch bis zum Jahr 2035 von der Kfz-Steuer befreit. Von einer zusätzlichen Kilometerabgabe ist die Bundesregierung also noch weit entfernt. Dennoch ist zu erwarten, dass die Diskussion um einen möglichen Ausgleich auch hierzulande fortgeführt wird, wenn die Stromer weiter zunehmen. Momentan lässt sich jedoch noch nicht abschätzen, wann es soweit sein könnte.

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