„Luce“: Ferrari stellt erstes E-Auto vor und erntet Welle der Kritik

Ferrari präsentiert sein erstes E-Auto, den "Luce", und die Reaktionen könnten nicht unterschiedlicher sein. Während der Luxus-Stromer mit 1050 PS glänzt, sorgt sein Design für eine regelrechte Welle der Empörung. Ist der Preis von über einer halben Million Euro gerechtfertigt oder ist es ein mutiger Schritt in die falsche Richtung?
„Luce“: Ferrari stellt erstes E-Auto vor und erntet Welle der Kritik
Ferrari

Der Luxus-Autobauer Ferrari hat sich dem allgemeinen Trend angeschlossen und das erste E-Auto vorgestellt. Die Bilder des futuristisch wirkenden Wagens in Blau, Gelb und Rot verbreiteten sich binnen kürzester Zeit im Netz. Doch die Reaktionen fielen nicht so aus, wie gewünscht.

Stattdessen gibt es Kritik von allen Seiten. Kurz nach der Präsentation des vollelektrischen Autos ging es sogar an der Börse bergab. Dabei haben sich die Entwickler ein besonderes Konzept überlegt, das auch neue Kunden ansprechen soll. Das E-Auto trägt den Namen „Luce“, was übersetzt „Licht“ bedeutet. Als Grundpreis gab Ferrari stolze 550.000 Euro an. Wer individuelle Extras wünscht, kann Analysten zufolge jedoch bei bis zu 700.000 Euro landen.

Ferraris E-Auto Luce in Blau
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Ab 550.000 Euro: Neues Luxus-E-Auto „Luce“ entfacht Diskussion

Doch ist das neue Elektroauto tatsächlich mehr als eine halbe Million Euro wert? Die User in den sozialen Medien sagen „nein“. Insbesondere das Design sorgte für Unmut. „Das sieht nicht mehr aus wie ein Ferrari“, heißt es in den Kommentaren. Einige Nutzer verglichen den Luce sogar mit einem Playmobil-Wagen. „Ferrari darf elektrisch werden – aber niemals gestalterisch austauschbar“, heißt es weiter. Die technischen Aspekte des Wagens scheinen demnach nicht das Problem zu sein.

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Der neue elektrische Ferrari Luce
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Ferrari bekommt prominente Unterstützung im Netz

Schließlich kommt der Luce mit bis zu 1.050 PS, 530 Kilometer Reichweite und einem Sprint von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden daher. Es handelt sich um Spitzenwerte für ein Elektroauto. Prominente Unterstützung bekam der Luce nun von dem deutschen Journalisten Ulf Poschardt. Er erklärte auf Instagram, dass es sich um eine mutige Präsentation handeln würde und gerade der Mut die Identität von Ferrari ausmachen würde. Poschardt sagt, dass der Autobauer mit diesem Schachzug eben ein völlig neues Publikum, wie zum Beispiel einen „Start-up-Milliardär aus Schweden“, ansprechen könnte. Wie gut sich das E-Auto tatsächlich verkaufen kann, wird sich zeigen.