Der VW-Konzern hat eine große Rückrufaktion gestartet, von der weltweit rund 94.000 Autos betroffen sind. Erst kürzlich stand Volkswagen im Mittelpunkt der Diskussionen, denn eine bereits ältere Rückrufaktion, im Rahmen derer ein Software-Update nötig gewesen ist, sorgte erneut für Probleme.
Das Kraftfahrt-Bundesamt drohte mit der Zwangsstilllegung der betroffenen Wagen, da einige Autobesitzer dem Rückruf nicht nachgekommen sind. Die neue Aktion betrifft 74.579 Fahrzeuge der Reihen ID.3, ID.4, ID.5, ID.Buzz und ID.Buzz Cargo sowie 19.452 Cupra Born. Auch deutsche VW-Besitzer müssen hellhörig werden, denn in der Bundesrepublik sind 22.182 Elektroautos von Volkswagen und 5.976 Fahrzeuge der Seat-Tochter Cupra von dem Rückruf betroffen.

Großer Rückruf bei VW betrifft rund 94.000 Autobesitzer auf der ganzen Welt
Es handelt sich um eine dringende Aktion, da Gefahr für die Fahrer und Beifahrer besteht. „Nicht der Spezifikation entsprechende Module in der Hochvoltbatterie können zu einer Reichweitenabnahme und dem Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte führen. Es besteht Brandgefahr“, erklärte das Kraftfahrt-Bundesamt. Bisher gibt es jedoch noch keine Fälle von Personen- oder Sachschäden, die mit dem Mangel in Verbindung stehen. Entdeckt wurde das Problem im Rahmen der „kontinuierlichen Qualitätsüberwachung“ des Konzerns.
Diese Modelle sind betroffen:
- ID.3
- ID.4
- ID.5
- ID.BUZZ
- ID.BUZZ CARGO
- Cupra Born
Betroffene Fahrzeughalter werden vom KBA oder von VW auf den Rückruf hingewiesen. Sie müssen handeln, denn ansonsten droht auch in diesem Zusammenhang die Stilllegung des Fahrzeugs. Bei einem entsprechenden Servicepartner wird die Hochvoltbatterie überprüft. Auch diesmal ist ein Softwareupdate vonnöten. Der Rückruf muss jedoch von einem offiziellen Vertragspartner abgewickelt und an das Kraftfahrt-Bundesamt gemeldet werden. Die Reparatur der betroffenen Autos ist kostenlos.

