Zwangsstilllegung droht: VW-Besitzer müssen auf Brief vom Kraftfahrt-Bundesamt reagieren

Das Kraftfahrt-Bundesamt droht mit der Stilllegung bestimmter Autos. Zahlreiche VW-Besitzer sind von einer Rückrufaktion betroffen und sollten zeitnah handeln.
Zwangsstilllegung droht: VW-Besitzer müssen auf Brief vom Kraftfahrt-Bundesamt reagieren
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Schon im August 2024 haben zahlreiche VW-Besitzer Post erhalten. Damals ging es um einen Rückruf mit der Nummer 23M5 von einigen Modellen des Amarok. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, waren weltweit rund 132.000 Wagen betroffen. Auch in Deutschland mussten 15.000 Betroffene reagieren.

Von der Aktion sind VW Amarok der Baujahre 2010 bis 2013 betroffen. Bei den Wagen entsprach die Reduzierung der Abgasrückführungsrate in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur nicht den Richtlinien der Europäischen Union. „Mit anderen Worten liegt eine unzulässige Abschalteinrichtung vor, die entfernt werden muss“, erklärt der Rechtsanwalt Frederik M. Gisevius.

Der VW Amarok in verschiedenen Farben
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VW-Besitzer müssen handeln: KBA droht mit Stilllegung betroffener Autos, wenn man nicht reagiert

Zahlreiche Betroffene haben sich bereits um den Rückruf gekümmert und ein entsprechendes Software-Update aufspielen lassen. Doch es gibt immer noch einige VW-Besitzer, die dieser Aufforderung nicht nachgekommen sind. Sollte man weiterhin nicht reagieren, droht das KBA mit der Zwangsstilllegung des Wagens. Deshalb stehen hunderte Fahrer nun unter Druck. Einige von ihnen haben sich bereits an einen Rechtsanwalt gewendet, da sie negative Auswirkungen auf den Motor der Fahrzeuge befürchten.

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Es handelt sich zwar um einen verpflichtenden Rückruf des KBA, doch laut Gisevius sollen Betroffene ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen. Denn möglicherweise besteht sogar die Chance auf Schadensersatz. Fest steht jedoch, dass sich die VW-Besitzer zeitnah um eine Lösung kümmern müssen, da sie ihren Wagen sonst nicht mehr fahren können. Das Kraftfahrt-Bundesamt überwacht solche Rückrufaktionen ganz genau und handelt, falls die Probleme nicht behoben werden.

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