Die Deutsche Post hat sich dazu entschlossen, ihren Namen abzulegen. Das Traditionsunternehmen wird sich umbenennen. Auf der Hauptversammlung des Bonner Logistikunternehmens ist kürzlich die Entscheidung gefallen, dass der Name der Vergangenheit angehören soll.
Bis 1995 gab es in Deutschland die Bundespost, die dafür zuständig gewesen ist, dass Millionen Briefe pünktlich ankommen. Aus dem Unternehmen ging schließlich die Deutsche Post hervor. Da man sich global nun jedoch auf DHL fokussieren möchte, wird der Name „Deutsche Post AG“ verschwinden - zumindest teilweise. Künftig wird das Unternehmen an der Börse DHL AG heißen. Die Änderung soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgewickelt werden.

Neue Struktur: So sieht die Zukunft der „Deutsche Post AG“ aus
Das Unternehmen kaufte den US-Logistiker DHL bereits im Jahr 2002. Seitdem ist auch das Geschäft im Ausland ein entscheidender Teil des Angebots. Dieser Name steht für die Gründer Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn. Mittlerweile steht für den Konzern jedoch der Verdienst aus dem Expressgeschäft und dem Frachtgeschäft im Vordergrund. Das Inlandsgeschäft ist stark geschrumpft. Lediglich ein Fünftel des Umsatzes geht noch auf die Auslieferung von Briefen und Paketen in der Bundesrepublik zurück.
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Doch der Name Deutsche Post AG wird nicht gänzlich verschwinden. Künftig soll er aber nur noch für die inländische Tochterfirma stehen. Denn dieser Inlandsbereich wird als Tochterfirma an die Holding angehangen. Die Marke wird also für den Brief- und Paketdienst in Deutschland bestehen bleiben, während der Konzern international unter neuer Struktur auftritt. Für die Mitarbeiter und die Kunden wird sich durch die Neuausrichtung im operativen Alltag nichts ändern.

