Deutschland hat die erste Hitzewelle erreicht. Am Dienstag wurden bereits Höchsttemperaturen von 33 Grad gemessen. Im Sommer ist es besonders wichtig, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Die erste Wahl ist natürlich das Wasser. Gesunde Erwachsene benötigen bei diesen heißen Temperaturen mindestens 2 bis 3 Liter Flüssigkeit am Tag.
Wer besonders stark schwitzt und bei 30 Grad einer anstrengenden Tätigkeit nachgeht, kann sogar einen Bedarf von 3 bis 4 Litern erreichen. Es gibt allerdings bestimmte Getränke, die im Sommer nicht gut als Erfrischung geeignet sind. Dazu zählen gezuckerte Softdrinks oder Alkohol.

Abwechslung bei Hitze: Diese Getränke empfehlen Experten
Zwei Tassen Kaffee am Tag zu trinken, ist jedoch auch bei Hitze unproblematisch. Entgegen einiger Annahmen entzieht er dem Körper keine Flüssigkeit. Zudem regt die beliebte Bohne den Körper zum Schwitzen an und kann ihn somit sogar herunterkühlen. Alkohol entzieht jedoch tatsächlich Wasser und erweitert außerdem die Blutgefäße, was deshalb besonders belastend sein kann, wenn es draußen heiß ist. Doch Experten haben erklärt, dass man deshalb nicht nur auf Wasser, Fruchtschorlen oder Kräutertees zurückgreifen sollte. Tatsächlich kann Milch sogar noch mehr für den Körper tun.
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„Wenn man verlorene Flüssigkeit nur durch Wasser ersetzt, hat der Körper am Schluss zu viel Wasser und zu wenig Salz“, erklärte Ron Maughan, Professor an der School of Medicine der Universität St. Andrews. Milch enthält jedoch von Natur aus Salz. Der Gehalt liegt bei rund 0,13 Gramm pro 100 Milliliter. Auch die Laktose kann dazu beitragen, bei Hitze hydriert zu bleiben. Zudem empfiehlt Maughan Kokosnusswasser. Es erfrischt, schmeckt gut und enthält neben Salz auch noch Kalium und Magnesium. Darüber hinaus ist es wichtig, nicht zu viel Wasser auf einmal zu trinken, sondern die Aufnahme durch stetiges Trinken zu verbessern. „Am einfachsten ist es, Wasser zu einer Mahlzeit zu trinken, denn dann kann der Körper die Flüssigkeit langsam aufnehmen und speichern“, heißt es weiter. Natürlich sind Cola oder das Feierabendbier nicht tabu, doch wie immer gilt, dass es auf die Menge ankommt.

