Wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitteilte, leben die Deutschen immer länger. Eine neue Statistik zeigt außerdem, wo man in Deutschland besonders alt werden kann. Im Mittelpunkt stand die Lebenserwartung, die kürzlich erneut gestiegen ist. Manche Bundesländer haben die Nase allerdings deutlich vorn.
Den Daten zufolge werden Mädchen, die im vergangenen Jahr geboren wurden, rund 83,6 Jahre alt und Jungen im Schnitt 79,1 Jahre alt. Die statistische Lebenserwartung stieg somit um zwei Monate bei den Frauen und um drei Monate bei den Männern an. Doch die Menschen, die im Süden des Landes leben, werden älter als im Osten.

Lebenserwartung in Deutschland: Statistik enthüllt überraschende Details
Am längsten leben neugeborene Jungen demnach in Baden-Württemberg. Dort erreichen sie der Statistik zufolge voraussichtlich 80,28 Jahre. Mädchen sollen sogar 84,41 Jahre alt werden. Auch in Bayern stehen die Chancen auf ein langes Leben besonders gut. Mädchen werden hier 84,03 Jahre alt und Jungen 79,73 Jahre alt. Die niedrigste statistische Lebenserwartung für Jungen besteht hingegen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen. Auch Mädchen werden in Bremen und Sachsen-Anhalt nicht so alt wie zum Beispiel in Berlin oder auch in Brandenburg.
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Wie genau die Unterschiede zustande kommen, ist allerdings unklar. Bei der Lebenserwartung spielt nicht nur der Gesundheitszustand eine Rolle. Auch die Bildung und der Lebensstil gelten als entscheidende Faktoren. Zudem wurde die Lebenserwartung von Menschen bestimmt, die heute 65 Jahre alt sind. Auch sie werden in Baden-Württemberg und Bayern mit 83,44 bis 86,75 Jahren besonders alt. Am unteren Ende fallen erneut Bremen und das Saarland auf. Allerdings hat Deutschland im internationalen Vergleich nicht die Nase vorn. Die höchste Lebenserwartung gibt es demnach in Spanien. Auch Italien, Schweden und Frankreich schnitten bei einem Vergleich aus dem Jahr 2025 besonders gut ab.

