Grüner Star: Diese Angewohnheiten können das Risiko für eine Erblindung erhöhen

Ein Glaukom ist weit mehr als nur ein Augenleiden: Es ist eine ernstzunehmende Gefahr für das Sehvermögen. Experten warnen, dass bestimmte tägliche Angewohnheiten das Risiko für die Erkrankung maßgeblich beeinflussen können.
Grüner Star: Diese Angewohnheiten können das Risiko für eine Erblindung erhöhen
antoniodiaz/Shutterstock

Über 800.000 Menschen leiden in Deutschland unter dem sogenannten Glaukom. Ein Grüner Star kommt jedoch noch weitaus häufiger vor, denn Experten schätzen die Dunkelziffer hoch ein. Das hängt mit den zu Beginn unauffälligen Symptomen zusammen.

Später leiden Betroffene an Gesichtsfeldausfällen, Sehstörungen, einem schlechten Orientierungsvermögen bei Dunkelheit und einer schlechteren Kontrastwahrnehmung. Bei einem Glaukomanfall, der ein Notfall ist, kommt es schließlich zu Erbrechen, starken Kopf- und Augenschmerzen, einem harten und geröteten Augapfel sowie zur plötzlichen Wahrnehmung von farbigen Ringen. In den meisten Fällen wird ein Grüner Star durch einen zu hohen Augeninnendruck, durch eine gestörte Durchblutung oder durch eine familiäre Vorbelastung ausgelöst.

Arzt führt Untersuchungen am Auge durch und zeigt auf einen Computer
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Grüner Star: Bestimmte Angewohnheiten schaden der Augengesundheit

Mediziner erklärten allerdings, dass auch die persönlichen Angewohnheiten das Risiko für Erblindung oder die Entwicklung eines Grünen Stars erhöhen können. Denn Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können dazu führen, dass man überhaupt erst ein Glaukom entwickelt. „Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung. Sie kann zu Schäden an den Blutgefäßen führen. Dies betrifft auch die feinen Gefäße im Auge, die den Sehnerv versorgen“, erklären die Experten der Asklepios Kliniken. Wer sich ungesund ernährt und viel Fett und Zucker zu sich nimmt, steigert demnach nicht nur das Diabetesrisiko, sondern auch das Risiko, eine Augenkrankheit wie den Grünen Star zu entwickeln.

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Mediziner empfehlen einen gesunden Lebensstil und die richtige Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung hilft auch der Augengesundheit. Versorgen Sie Ihre Augen mit wichtigen Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren, B-Vitaminen, Zink und Kupfer“, heißt es weiter. Wer sich nicht viel bewegt und hauptsächlich auf der Couch sitzt, sollte seine Angewohnheiten ebenfalls überdenken. Denn regelmäßige Bewegung und Sport fördern die Durchblutung und leisten ebenfalls einen Beitrag zur Vorbeugung. Auch Rauchen und der Alkoholkonsum gelten als schlechte Angewohnheiten, die die Augengesundheit beeinflussen können. Zudem raten Experten zu einem ausreichenden UV-Schutz durch Sonnenbrillen, die das CE-Zeichen tragen. Zwar kann die Entwicklung eines Glaukoms nicht ausgeschlossen, aber verringert werden, wenn man seinen Lebensstil anpasst.

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