Forscher bestätigen: Diese Schlafdauer kann das „Leben verkürzen“

Ausreichend Schlaf ist besonders wichtig, um seine Gesundheit zu schützen. Forscher haben herausgefunden, welche Schlafdauer als optimal gilt und ab wann sogar die Lebenserwartung sinkt.
Forscher bestätigen: Diese Schlafdauer kann das „Leben verkürzen“
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Jeder Mensch benötigt genügend Schlaf, um gesund und auch leistungsfähig zu bleiben. In der Nacht erholen sich der Körper und auch das Gehirn von Alltagstätigkeiten, Stress und psychischen Belastungen. Während der eine schon nach sechs Stunden wieder fit ist, benötigt der andere 10 Stunden Ruhe.

Doch ab wann hat zu wenig Schlaf deutliche Konsequenzen? Forscher haben versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Tatsächlich kann zu wenig Schlaf sogar einen größeren Effekt auf die Lebenserwartung haben als die Ernährung oder auch Bewegungsmangel. Deshalb ist es besonders wichtig, regelmäßig genug Ruhe zu finden.

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Kann zu wenig Schlaf der Gesundheit schaden? Das sagt die Wissenschaft

Die neuen Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Sleep Advances veröffentlicht. „Ich hätte nicht erwartet, dass es einen so starken Zusammenhang mit der Lebenserwartung gibt”, erklärte der leitende Forscher Andrew McHill. „Wir haben immer gedacht, dass Schlaf wichtig ist, aber diese Studie unterstreicht diesen Punkt noch einmal deutlich: Menschen sollten wirklich versuchen, sieben bis neun Stunden Schlaf zu bekommen, wenn das irgendwie möglich ist”, heißt es weiter.

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Weniger als sieben Stunden Schlaf kann sich bereits messbar auf die Lebenserwartung auswirken. Schläft man über einen längeren Zeitraum zu wenig, ist der Effekt auf das Herz und das Immunsystem noch größer. Wer zu wenig schläft, kann sein Leben also buchstäblich verkürzen. Umso wichtiger ist es, sich bei Schlafstörungen rechtzeitig Hilfe zu suchen und auch Stress im Alltag zu reduzieren. „Diese Forschung zeigt, dass wir dem Schlaf mindestens genauso viel Priorität einräumen müssen wie unserer Ernährung oder unserer körperlichen Betätigung.“