Bewerbung bei Apple: Diese absurden Fragen und Interviews mussten Bewerber bestehen

Apple hält für seine Bewerberinnen und Bewerber offenbar ein paar besondere Fragen bereit. Inzwischen ist der Konzern sogar berüchtigt für seine Interviewsituationen.
Bewerbung bei Apple: Diese absurden Fragen und Interviews mussten Bewerber bestehen
IMAGO / NurPhoto
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Apple ist eines der wertvollsten Unternehmen der Welt und auch als Arbeitgeber begehrt. Weltweit arbeiten mehr als 160.000 Personen für den Konzern. Dabei findet man immer wieder in diversen Foren Berichte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die detaillierte Schilderungen des Bewerbungsprozesses enthalten und die Apple einen gewissen Ruf eingebracht haben. So gibt es etwa Gerüchte darum, dass die Prozesse teilweise Wochen dauern und sich Bewerberinnen und Bewerber auf allerlei seltsam anmutende Fragen einstellen müssen.

In einem Reddit-Thread zu dem Thema haben sich jede Menge dieser Fragen angesammelt. Offenbar müssen Bewerberinnen und Bewerber clevere Antworten auf Fragen wie „Wie würdest du deiner Großmutter erklären, was RAM ist?“ oder „Wie viele Kinder unter zwölf Jahren benutzen wohl ein iPad?“ geben. Während es dabei zumindest noch am Rande um Technik geht, kamen aber offenbar auch Fragen wie „Was ist die kreativste Art, eine Uhr kaputtzumachen?“ oder „Nenne alle möglichen Lösungen, um ein Loch in ein beliebiges Metall zu bohren.“ vor. Dahinter steckt oft ein gezieltes Vorgehen.

Apple-Bewerbungen: Eine Reihe von Bewerberinnen und Bewerber sitzen nebeneinander vor einem hellen Fenster
iStock / skynesher

Apple-Bewerber berichte von langwierigen Bewerbungsverfahren und Ghosting

Unternehmen haben i Rahmen von Bewerbungsprozessen nur begrenzt Zeit, die Bewerberinnen und Bewerber kennenzulernen und dabei nach Möglichkeit sowohl ihre Fähigkeiten als auch ihre Persönlichkeit richtig einzuschätzen. Die merkwürdig anmutenden Fragen sollen genau dabei helfen. So können hypothetische Reaktionsfragen verraten, ob eine Person strukturiert vorgeht oder wie sie ihre Kreativität in Prozesse einbindet. Oft geht es dabei nicht um eine richtige Antwort. Vielmehr werden die Reaktionen der Bewerberinnen und Bewerber beobachtet und wie sie mit der Situation umgehen.

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Die Berichte haben zudem gemeinsam, dass alle von extrem aufwändigen und langwierigen Bewerbungsprozessen berichten. So schreibt etwa ein Nutzer, dass er Ingenieur bei Apple sei und dass sein Vorstellungsgespräch aus „8 aufeinanderfolgenden 45-minütigen 1:1-Interviews“ bestanden hätte. Dabei sei ihm unter anderem eine Frage nach seinem Lieblingsort in Kalifornien gestellt worden. Offenbar war dabei das Ziel, zu sehen, ob er 45 Minuten lang ausführlich über ein Thema sprechen könne.

Der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs hatte hingegen eine ganz eigene Art, Bewerbungsgespräche zu führen. Legendär ist etwa sein „Bier-Test“, mit dem er Bewerberinnen und Bewerber auf die Probe stellte.

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