Gefährlicher TikTok-Trend: Stressball bringt 10-Jährige ins Krankenhaus

Ein vermeintlich harmloser Stressball wird für zwei Mädchen zur Gefahr. Ein neuer, viraler TikTok-Trend führt bei einer 10-Jährigen zu schweren Verbrennungen im Gesicht. Ihre Mutter warnt nun andere Eltern.
Gefährlicher TikTok-Trend: Stressball bringt 10-Jährige ins Krankenhaus
New Africa/Shutterstock

Ein weiterer TikTok-Trend, der zu gefährlichen Verletzungen führen kann, verbreitet sich derzeit im Netz. Die 10-jährige Bella landete wegen schwerer Verletzungen im Gesicht im Krankenhaus, weil sie an dem Trend teilnehmen wollte. Die Entwicklungen zeigen erneut, wie schädlich die sozialen Medien für Jugendliche und Kinder sein können.

Bei dem TikTok-Trend, an dem Bella teilnahm, stehen die beliebten Stressbälle im Mittelpunkt, die es mittlerweile in sämtlichen Farben und Formen zu kaufen gibt. Sie sind zumeist mit einem Gel gefüllt, damit man darauf herumdrücken kann. Diese Beschäftigung soll im Idealfall dazu führen, dass man weniger gestresst ist. Doch Bella und ihre Freundin machten mit einem solchen Stresswürfel ein gefährliches Experiment.

TikTok-Trend: Frau hält Stressball in der Hand

Wegen TikTok-Trend: 10-jährige Bella hat schwere Verletzungen

Die beiden Mädchen wollten unbedingt den TikTok-Trend ausprobieren, bei dem man die Stressbälle zuerst in ein Gefrierfach legt und anschließend in die Mikrowelle. Der Hersteller ist mittlerweile selbst auf diesen Trend aufmerksam geworden und warnt dringend davor, ihn nachzumachen. Denn das in dem Würfel befindliche Gel wird dabei extrem heiß. Als Bella ihn in die Hand nahm und darauf drückte, platzte er. Das heiße Gel spritzte in das Gesicht der 10-Jährigen.

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Auch Bellas Freundin wurde getroffen und musste ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Die Mädchen haben Verbrennungen im Gesicht erlitten. Bellas Mutter erklärte, das Mädchen habe vor Schmerzen geschrien und ihr Gesicht wurde sofort rot. An einigen Stellen entstanden Blasen und die Haut löste sich. Deshalb warnt sie auf Facebook nun andere Eltern und Kinder vor dem Trend.

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Man sollte unbedingt mit den Jugendlichen darüber sprechen, dass Anti-Stressbälle nicht in die Mikrowelle und auch nicht ins Eisfach gehören. Das Silikon kann kaschieren, wie heiß die Masse im Inneren bereits ist. Außerdem geht das Material durch die erheblichen Temperaturunterschiede kaputt und die Bälle platzen.