Untersuchung offenbart: So viel Geld verdienen Milliardäre im Schlaf

Die Organisation Oxfam hat passend zum Weltwirtschaftsforum eine neue Untersuchung veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass es weltweit immer mehr Milliardäre gibt.
Untersuchung offenbart: So viel Geld verdienen Milliardäre im Schlaf
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Weltweit gibt es immer mehr Milliardäre. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlichte kürzlich zum Start des Weltwirtschaftsforums in Davos einen Bericht, der belegt, dass Milliardäre allein im Jahr 2025 2,5 Billionen US-Dollar hinzugewonnen haben.

Die Verantwortlichen setzten die Zahlen erstmals in einen Kontext, der die Tragweite auch für den Normalverdiener greifbarer werden lässt. „Das ist so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt“, heißt es allein über den Zuwachs der vergangenen 12 Monate. „Wir befinden uns in der Ära der Milliardärinnen und Milliardäre – und das ist keine gute Nachricht für die Welt“, mahnt Charlotte Becker von Oxfam Deutschland.

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Elon Musk und Co: Die Zahl der Milliardäre nimmt weltweit zu

Der Tech-Visionär Elon Musk gilt auch weiterhin als der reichste Mensch der Welt. Er verdient den Berechnungen zufolge in vier Sekunden so viel Geld, wie ein Durchschnittsbeschäftigter in einem ganzen Jahr. Zwischen November 2024 und November 2025 nahm Musk ganze 142,7 Milliarden Dollar ein. Tatsächlich kann das Vermögen des Unternehmers erst schrumpfen, wenn er pro Sekunde über 4.500 Dollar verschenken würde. Es sieht also so aus, als würde Musk auch in den kommenden Jahren weiterhin an der Spitze bleiben.

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Durch das hohe passive Einkommen verdienen Milliardäre darüber hinaus beachtliche Summen im Schlaf. Während eines 20-minütigen Powernaps sind es durchschnittlich 6.000 Dollar und während eines achtstündigen Schlafs ganze 145.000 Dollar. Deutschland befindet sich im Ranking der Länder mit den meisten Superreichen weit vorn. Insgesamt 172 Milliardäre stammen aus Deutschland. Somit belegt die Bundesrepublik den vierten Platz der Weltrangliste. Die erhebliche Lücke zwischen Arm und Reich hat Oxfam zufolge gleich mehrere negative Auswirkungen. Denn es handelt sich unter anderem um einen „idealen Nährboden für antidemokratische Kräfte“.