Seit Mitte Juni erhalten Millionen Rentnerinnen und Rentner Post vom Rentenservice. Bei dem Brief handelt es sich um ein wichtiges Dokument, das von einigen Betroffenen beantwortet werden muss. Denn wer die Aufforderung ignoriert, muss schlimmstenfalls mit einem Stopp der Rentenauszahlungen rechnen.
Das Schreiben liegt der jährlichen Rentenanpassungsmitteilung bei und betrifft rund 500.000 Rentner aus Deutschland. Es sind allerdings nicht alle Senioren gleichermaßen betroffen. Stattdessen müssen Rentner den Nachweis erbringen, die im Ausland leben und eine Rente aus Deutschland erhalten. Senioren, die in Deutschland leben, müssen hingegen keine Lebensbescheinigung vorweisen.

Lebensbescheinigung: Wer Brief ignoriert, riskiert Renten-Auszahlungsstopp
Außerdem gibt es Länder, die einen Datenabgleich mit Deutschland durchführen, wenn es um die Sterbedaten geht. Demnach sind Senioren, die in einem solchen Land leben, ebenfalls von der Nachweispflicht befreit. Rentner sollten also genau hinschauen, ob das Schreiben der Mitteilung überhaupt beilegt oder nicht. Es gibt allerdings eine Ausnahmeregelung. Denn wenn man seine Rente auf einem ausländischen Konto empfängt, wird man ebenfalls vom Rentenservice angeschrieben.
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Das Prozedere ist jedoch unkompliziert. Betroffene müssen die Lebensbescheinigung zuerst ausfüllen, die Angaben amtlich bestätigen lassen und anschließend das Original zurückschicken. Mittlerweile ist es auch möglich, den Nachweis digital zu erbringen. Dazu nutzen Betroffene einen QR-Code, der sich auf dem Schreiben befindet. Der Nachweis muss bis zum 31. Juli 2026 eingereicht werden, damit die Rentenzahlungen fortgeführt werden können. Die Rentenkasse möchte so sichergehen, dass keine Gelder über den Tod hinaus gezahlt werden.

