Das Netz ist voll von Phishing-Mails, Fake-Shops und Datenlecks. Ein Problem, das einen schneller persönlich betreffen kann, als es einem lieb ist. Denn mittlerweile sehen die nachgebauten Websites den Originalen zum Verwechseln ähnlich. Auch in E-Mails wird der Verbraucher mit Horrorszenarien unter Druck gesetzt, während Social-Media-Plattformen immer häufiger zum Ziel von Hackern werden. So kommt es zum Identitätsdiebstahl.
Deshalb warnen insbesondere Verbraucherschützer regelmäßig vor entsprechenden Angriffen auf die User. Sie wollen vor allem eines verhindern: Die Plünderung des Kontos. Denn schnell hat man seine persönlichen Daten im falschen Formular eingegeben. Auf ein Datenleck auf Bezahlplattformen hat man als Verbraucher schließlich gar keinen Einfluss mehr.

Geplündertes Bankkonto? So groß ist die Gefahr durch Identitätsdiebstahl wirklich
Doch welche finanziellen Folgen kann ein Identitätsdiebstahl haben? Der Verbraucherschutz warnt gleich vor mehreren Risiken. Beispielsweise können Kriminelle kostenpflichtige Mailkonten einrichten oder aber auch Abonnements für Streaming-Plattformen abschließen. Immer häufiger werden darüber hinaus Pakete auf den Namen der Opfer bestellt. Natürlich flattert somit auch gleichzeitig die Rechnung ins Haus. Schafft es der Täter die Kreditkartendaten zu stehlen, landen die Kosten der Käufe und abgeschlossenen Abos auf der entsprechenden Abrechnung.
Telefonbetrug mit „stummen Anrufen“: Was man auf keinen Fall tun sollte
Zudem führt der Identitätsdiebstahl dazu, dass die Täter Abos auf Dating-Plattformen abschließen. Ein ebenso teures Vergnügen, das schnell böse Folgen haben kann. „Es gab auch Fälle, dass Beträge über die Handyrechnung abgebucht wurden“, warnen die Experten. Bei einer besonders perfiden Masche werden Pakete abgefangen und Waren auf Rechnung bestellt. Der Betroffene erhält nach einer gewissen Zeit Post vom Inkassounternehmen.
Wie kann man sich vor Identitätsdiebstahl schützen?
Schützen kann man sich nicht gänzlich gegen den Identitätsdiebstahl. Man sollte jedoch immer überprüfen, ob der Absender einer Mail wirklich existiert und weder auf Links klicken noch fremde QR-Codes einscannen. Passwörter sollten schwer zu knacken sein und regelmäßig erneuert werden. Man sollte außerdem alle Kontobewegungen täglich kontrollieren, um schnell genug eingreifen zu können. Zumeist wird man bei verdächtigen Bewegungen auf der Kreditkarte von einem entsprechenden Dienstleister angerufen. Die Karte wird dann gesperrt. Sollte man doch einmal Opfer von Identitätsdiebstahl werden, ist es besonders wichtig, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
