Jetpilot oder Marinesoldat: So hoch ist das Gehalt bei der Bundeswehr

Ob Jetpilot, IT-Spezialist oder Marinesoldat; die Bundeswehr bietet vielfältige Karrierewege. Doch was bleibt am Ende des Monats auf dem Konto? Ein Blick auf die Besoldungsstruktur zeigt, welche Faktoren das Gehalt beeinflussen.
Jetpilot oder Marinesoldat: So hoch ist das Gehalt bei der Bundeswehr
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Die Bundesregierung möchte wieder mehr junge Menschen dazu motivieren, Teil der Bundeswehr zu werden. Viele fragen sich, was dieser Weg überhaupt bedeutet. Es gibt die Möglichkeit, eine militärische Laufbahn einzuschlagen oder auch eine zivile Berufsausbildung anzustreben. Passend dazu wurde das Wehrdienstgesetz modernisiert.

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Bei der Bundeswehr gibt es verschiedene Optionen und Abläufe, die am Ende dazu führen, dass man den freiwilligen Wehrdienst durchläuft, Berufssoldat wird oder eine spezifische Fachausbildung absolviert. Man kann sich auch sofort für eine Ausbildung bewerben. Anschließend richtet man sich nach einem Karriereplan, der unter anderem festlegt, welche Spezialisierung man anstreben möchte. Beispielsweise kann man sich zum Jetpiloten, IT-Spezialisten oder Marinesoldaten ausbilden lassen.

Jet bei der Bundeswehr
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Die Gehälter bei der Bundeswehr unterscheiden sich je nach Dienstgrad

Nach den ersten drei Monaten wechselt man schließlich direkt an eine Fachschule oder Universität der Bundeswehr. Auch ein Einstieg über den neuen Wehrdienst ist möglich. Hier geht es insbesondere um den Heimatschutz und eine potenzielle Orientierungsphase. Es besteht die Möglichkeit, nach drei Monaten im Wehrdienst einen Laufbahnwechsel zu beantragen. Nach der Spezialausbildung ist es auch denkbar, eine Führungsausbildung zu absolvieren. Mit der Erfahrung ändert sich auch der Dienstgrad und somit das Gehalt. Es gibt demnach bei der Bundeswehr keine einheitliche Bezahlung. Wer sich als Zeitsoldat verpflichtet hat, kann später Berufssoldat werden.

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Mehr dazu: Kabinett einigt sich auf Wehrdienstgesetz: Was die Neuerung für junge Menschen bedeutet

Im Rahmen der Ausbildung bietet die Bundeswehr zahlreiche Möglichkeiten

Wie viel Geld können Jetpiloten, Feldwebel oder Marinesoldaten also verdienen? Die Bundeswehr geht offen mit der Bezahlung um. Soldatinnen und Soldaten müssen zwar Steuern zahlen, allerdings sind sie von den Sozialabgaben in Deutschland befreit. Eine Beispielrechnung der Bundeswehr zeigt, dass ein Offizieranwärter im Alter on 19 Jahren ohne Kinder 2.390 Euro netto verdienen könnte. Ein Leutnant oder Leutnant zur See im Alter von 22 Jahren, unverheiratet und kinderlos, würde 2.916 Euro netto im Monat erhalten. Der Hauptmann oder Kapitänleutnant im Alter von 28 Jahren, verheiratet und Vater zweier Kinder, würde Bezüge in Höhe von 3.887 Euro netto erhalten.

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Rechtlich werden Soldaten wie Beamte behandelt, weshalb das Besoldungssystem auch an das der Bundesbeamten gekoppelt ist. Die persönliche Lebenssituation spielt demnach auch eine Rolle bei den Bezügen. Insgesamt gibt es 26 verschiedene Dienstgradstufen und sieben Dienstgradgruppen. An der Spitze der Hierarchie stehen die Admirale bei der Marine.