Im Januar und Februar 2026 wurden bereits Millionen Dokumente aus den Epstein-Akten veröffentlicht. Auch weitere Aussagen von mutmaßlichen Opfern des Sexualstraftäters kamen ans Licht. Deshalb gibt es neue Ermittlungsansätze, die dazu geführt haben, dass die ehemalige „Zorro Ranch“ von Jeffrey Epstein in New Mexico durchsucht wird.
Das Justizministerium von New Mexico bestätigte, dass im Februar neue strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts "illegaler Aktivitäten" eingeleitet wurden. Die Untersuchungen auf der Ranch seien ein Teil davon. Die Abgeordnete Melanie Stansbury bemängelte, dass die Opfer „viel zu lange auf Gerechtigkeit gewartet“ hätten und die Ermittler nun „nichts unversucht“ lassen würden.

Was geschah auf der "Zorro Ranch"? Schwere Vorwürfe gegen Jeffrey Epstein erhoben
Kurz nachdem Jeffrey Epstein verstorben ist, sagte eine junge Frau aus, dass sie auf der Zorro Ranch vergewaltigt wurde als sie erst 15 Jahre alt gewesen ist. Eine andere Frau erhob darüber hinaus Vorwürfe gegen Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell. In den Akten befindet sich außerdem eine E-Mail, in der es heißt, dass im Jahr 2019 ein US-Radiohost einen anonymen Tipp erhielt. Darin steht geschrieben, dass Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell angeblich zwei Mädchenleichen in der Nähe der Ranch vergraben ließen.
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„Beide starben durch Strangulation“, wird in der besagten E-Mail behauptet. Im Anhang befanden sich mehrere Videoaufnahmen. Maxwell sitzt aktuell ihre Haftstrafe im Gefängnis in Texas ab. Trotz der neuen Hinweise gilt die Unschuldsvermutung. Das Büro von Generalstaatsanwalt Raúl Torrez teilte mit, dass die Staatsanwälte „die Öffentlichkeit angemessen informieren, die Überlebenden unterstützen und den Tatsachen folgen, wohin sie auch führen“ werden. Die aktuellen Besitzer der Ranch sollen sich kooperativ gezeigt haben. Bisher wurden jedoch noch keine neuen Untersuchungsergebnisse veröffentlicht.
