Jeffrey Epstein: "Geheimer Code"? Harmloses Wort taucht über 800-mal in den Akten auf

Kürzlich wurden neue Details zum Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. In den Akten befinden sich unter anderem zahlreiche E-Mails, die eine Diskussion ausgelöst haben.
Jeffrey Epstein: "Geheimer Code"? Harmloses Wort taucht über 800-mal in den Akten auf
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Vor wenigen Tagen wurden weitere Seiten der Epstein-Akten freigegeben. Tausende E-Mails, Fotos und Videos sind offensichtlich einsehbar und führen auf der ganzen Welt zu Diskussionen. Im Mittelpunkt stehen momentan einige Nachrichten, die Jeffrey Epstein verschickte und auch empfangen hat.

Unter anderem handelt es sich um Unterhaltungen mit bekannten Persönlichkeiten. Auf Plattformen wie TikTok, Reddit und X versuchen zahlreiche Userinnen und User diese Nachrichten zu verstehen und teilweise zu entschlüsseln. Denn einige Passagen sind geschwärzt oder ergeben auf den ersten Blick keinen logischen Sinn. Schnell fällt auf, dass bestimmte Begriffe immer wieder genannt werden.

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Neue E-Mails von Jeffrey Epstein veröffentlicht: Dieses Wort sorgt für Diskussionen

Dazu zählt beispielsweise das harmlose Wort „Pizza“. Es taucht insgesamt über 800-mal in den Epstein-Akten auf. Deshalb glauben die User, dass es sich um eine Art geheimen Code handeln könnte. Harmlose Wörter wie „Pizza“ und „Cheese“ sollen dafür genutzt worden sein, um sich über kriminelle Machenschaften und sexuelle Inhalte austauschen zu können, ohne dass es auffällt. "Niemand anders kann es verstehen", steht in einer der Nachrichten. Jeffrey Epstein gilt als verurteilter Sexualstraftäter. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, junge Frauen missbraucht und einen Ring zur sexuellen Ausbeutung unterhalten zu haben. Auch zahlreiche Minderjährige seien unter den Opfern gewesen.

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Im Jahr 2019 wurde der Unternehmer erneut wegen Sexhandels mit Minderjährigen angeklagt. Allerdings verstarb er kurz vor dem Prozessauftakt in seiner Gefängniszelle. Als Todesursache wurde Suizid festgestellt. Offiziell ist unklar, wofür die Wörter in den besagten E-Mails stehen und ob tatsächlich mehr dahinter steckt. Zudem wurde eine Unterhaltung zwischen Epstein und Elon Musk veröffentlicht, auf die seine Tochter Vivian mit einem Statement reagierte. In diesem Austausch kamen die Codes allerdings nicht vor. Musk betont immer wieder, nie auf Epsteins Insel oder seinen Partys gewesen zu sein. Trotz der Veröffentlichung tausender Akten zu einem der verstörendsten Fälle der Kriminalgeschichte sind immer noch nicht alle Details bekannt. Fest steht, dass der Fall die User in den sozialen Medien beschäftigt, wie kein anderer.