E-Mails von Elon Musk an Jeffrey Epstein veröffentlicht – Tochter Vivian reagiert

Kürzlich wurde ein Schriftverkehr zwischen dem Milliardär Elon Musk und Jeffrey Epstein veröffentlicht. Nicht nur der Tesla-Boss hat reagiert, auch seine Tochter Vivian meldete sich zu Wort.
E-Mails von Elon Musk an Jeffrey Epstein veröffentlicht – Tochter Vivian reagiert
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Erst kürzlich wurden neue Details aus den Epstein-Akten veröffentlicht. Es handelt sich nicht nur um tausende Bilder und Videos, auch einige E-Mails und Schriftstücke sind dabei. Unter anderem wurde eine Unterhaltung zwischen dem Milliardär Elon Musk und dem verurteilten Sexualstraftäter enthüllt.

Der reichste Mensch der Welt soll Epstein im Jahr 2012 nach einer Party auf der Insel Little Saint James gefragt haben. Per E-Mail erkundigte sich der Gastgeber damals, wie viele Personen per Hubschrauber auf die Privatinsel gebracht werden sollen. Musk antwortete, dass er lediglich gemeinsam mit seiner damaligen Partnerin Talulah Riley anreisen wolle.

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"Was zur Hölle": Elon Musk fragte Epstein nach einer "wilden Party"

Der Tesla-Boss erkundigte sich, an welchem Tag die „wildeste Party“ geplant sei. Auch im Jahr 2013 nahm er Kontakt mit Epstein auf. Er schrieb, dass er eine Reise in die Karibik plane und, ob es „eine gute Zeit für einen Besuch“ gebe. Der SpaceX-Gründer dementiert, jemals auf der Insel gewesen zu sein. Nun reagierte seine Tochter Vivian Jenna Wilson auf den Schriftwechsel und erklärte, dass die Mails echt seien. "Ich werde das direkt ansprechen, anstatt vage und kryptische Andeutungen zu machen. Ich kann bestätigen, dass wir zu dieser Zeit in St. Barth's waren, und deshalb glaube ich: Sie sind echt", schrieb sie auf der Plattform Threads.

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"Ich wusste nichts über die E-Mails, also erfahre ich all das zur selben Zeit wie ihr alle. Wenn ich mehr Informationen bekomme, die ich bestätigen kann, werde ich das tun. Wirklich, was zur Hölle ist mein Leben?", hieß es weiter. Vivian ist Musks älteste Tochter und outete sich als Transfrau. Daraufhin brach ihr Vater monatelang den Kontakt ab. Die 21-Jährige nahm den Namen ihrer Mutter an und wollte nicht mehr mit ihrem Vater „verwandt sein“.

Tesla-Boss reagiert auf Vorwürfe: "War bei keiner seiner Partys"

Elon Musk meldete sich mittlerweile zu Wort und erklärte, dass er mehrmals von Epstein eingeladen wurde, jedoch immer ablehnte. „Niemand hat sich mehr als ich dafür eingesetzt, dass die Epstein-Akten veröffentlicht werden“, schrieb der Milliardär auf der Plattform "X". Er sei sich darüber bewusst, dass die Nachrichten von Kritikern fehlinterpretiert werden könnten. Sein Anliegen sei es, dass Personen, die gemeinsam mit Epstein schwere Verbrechen begangen haben, strafrechtlich verfolgt werden. "Ich war weder bei seinen Partys noch in seinem Flugzeug oder auf seiner Insel", stellte er klar.