Der ehemalige Prinz Andrew pflegte engen Kontakt zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Vor einigen Wochen wurde der Ex-Royal sogar kurzzeitig verhaftet, weil er geheime Informationen an Epstein weitergegeben haben soll. Kürzlich hat eine Assistentin des Financiers neue Details über die Verbindung der beiden Männer enthüllt.
Konkret geht es in ihren Behauptungen um mehrere Treffen, die im Buckingham Palace stattgefunden haben sollen. Sarah Kellen erklärte, dass es sich unter anderem um ein Dinner in den privaten Gemächern des damaligen Prinzen gehandelt habe. Kellen erklärte, dass sie gemeinsam mit Jeffrey Epstein an diesen Treffen teilgenommen hat.

„Leibeigene“: Jeffrey Epsteins Assistentin erhebt schwere Vorwürfe
Das US-amerikanische „House Oversight Committee“ veröffentlichte mehrere Protokolle, die Kellens Aussagen wiedergeben. „Wir gingen auch zu Andrews privatem Apartment im Buckingham Palace zum Abendessen“, erklärte die 46-Jährige gegenüber dem Ausschuss. Andrew und Jeffrey trafen sich also nicht nur in den USA. Kellen erklärte außerdem, dass sie im Jahr 2006 bei der Feier zum 18. Geburtstag von Prinzessin Beatrice in Schloss Windsor zu Gast gewesen sei.
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Epstein wurde nur wenige Tage später in Florida verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, Minderjährige zur Prostitution gezwungen zu haben. Im Jahr 2008 kam es zu einem Deal zwischen den Bundesanwälten in Florida und Epsteins Anwälten. Daraufhin verbüßte er eine 13-monatige Haftstrafe. Immer wieder kommen neue Details über die Freundschaft zwischen Andrew und Jeffrey ans Licht. Kellen betonte allerdings, dass sich Andrew nie unpassend verhalten habe. Allerdings bezeichnete sie sich selbst als Opfer und sogar als „Leibeigene“ Epsteins, der sie jahrelang ausgebeutet haben soll.

