Jeffrey Epstein: Was steht in seinem Abschiedsbrief?

Jahrelang gab es Spekulationen: Hat der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kurz vor seinem Suizid einen Abschiedsbrief hinterlassen? Ein ehemaliger Zellengenosse will das Dokument gefunden haben.
Jeffrey Epstein: Was steht in seinem Abschiedsbrief?
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In den vergangenen Tagen ist erneut eine Diskussion um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein entbrannt. Diesmal geht es um einen angeblichen Abschiedsbrief, den der Finanzier kurz vor seinem Suizid im Gefängnis geschrieben haben soll. Doch was steht darin?

Zahlreiche Details aus dem Leben Epsteins sind immer noch unklar. Obwohl das Department of Justice bereits Millionen Dokumente veröffentlicht hat, konnten die Ermittler noch lange nicht alle Bausteine zusammensetzen. Erst kürzlich fanden umfangreiche Ermittlungen auf Epsteins ehemaliger Zorro Ranch statt. Ein New Yorker Gericht soll den Abschiedsbrief des damals 66-Jährigen unter Verschluss halten.

Porträt von Jeffrey Epstein
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„Zeit, Abschied zu nehmen“: Schrieb Jeffrey Epstein vor seinem Tod einen Brief?

Jeffrey Epsteins Zellengenosse soll den Brief damals in einem Comic gefunden haben. Wie die New York Times berichtete, soll das Gericht das Dokument schon seit 2019 gesichert haben. In den offiziellen Akten ist es bisher nicht aufgetaucht. „Was soll ich denn machen, in Tränen ausbrechen? Es ist Zeit, Abschied zu nehmen“, steht laut Nicholas Tartaglione in dem Brief. Nachdem er ihn im Jahr 2019 fand, übergab er das Dokument seinen Anwälten, um zu beweisen, dass er seinem Zellengenossen nichts angetan habe.

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Die Behörden, die für die Veröffentlichung der Akten verantwortlich gewesen sind, erklärten, dass sie keine Kenntnis von dem angeblichen Brief haben. Demnach ist noch nicht sicher bestätigt, dass es sich auch tatsächlich um die letzten Worte Epsteins handelt. Zudem kritisierten einige US-Politiker mehrfach, dass noch immer nicht alle Akten durch das Justizdepartment freigegeben wurden. Die New York Times beantragte nun Einsicht in den Brief. Sollten sich Tartagliones Aussagen tatsächlich bewahrheiten, könnte der Brief ebenfalls an die Öffentlichkeit gelangen.

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