Klimawandel: Studie enthüllt, welche Orte 2050 verschwinden könnten

Diese Städte wird es 2050 womöglich nicht mehr geben.

04.02.2023, 04:03 Uhr
Klimawandel: Studie enthüllt, welche Orte 2050 verschwinden könnten
Ground Picture/Shutterstock
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Der Klimawandel hat verheerende Auswirkungen auf die Erde. Die hohen Temperaturen bringen unter anderem das Eis zum Schmelzen und sorgen für einen steigenden Meeresspiegel. Genau dieser könnte zahlreichen Großstädten zum Verhängnis werden. Und das nicht etwa in Hunderten von Jahren, sondern bereits 2050.

Forscher der US-Nichtregierungs-Organisation „Climate Central“ haben nun herausgefunden, welche Orte es in 27 Jahren womöglich nicht mehr geben könnte. Beträchtliche Teile der Welt sollen durch das Ansteigen des Meeresspiegels überflutet werden. Sollte sich der weltweite CO₂-Ausstoß bis zum Jahre 2100 nicht merklich reduzieren, werden den Berechnungen zufolge sogar 640 Millionen Menschen ihre Heimat verlieren.

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Karte zeigt verheerendes Ausmaß

Die Forscher fertigten eine Karte an, die zeigt, was mit der Erde passiert, wenn der Klimawandel unverändert fortschreitet. Insgesamt hat man 51 Millionen Datensätze ausgewertet und für die Studie verwendet. Bis zum Jahr 2050 würden demnach 300 Millionen Menschen mit schweren Überschwemmungen zu kämpfen haben.

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Betroffen von den Fluten wäre die gesamte Küste der Niederlande sowie Teile Belgiens. Auch in Großbritannien würde es im Jahr 2050 bereits Boston treffen. In Italien müssten Venedig und das umliegende Gebiet mit schweren Überschwemmungen rechnen. Auch die Küsten Thailands, Indiens und Chinas blieben nicht verschont. In Deutschland kann es rund um Hamburg gefährlich werden. Die Experten gehen davon aus, dass der Meeresspiegel bis 2100 um zwei Meter ansteigt. Dann würde das Wasser bereits bis nach London, Brüssel, Sevilla und Lissabon vordringen.

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