Heuschnupfen oder Omikron – Wie man den Unterschied erkennt

Bei diesen Symptomen sollte man sich unbedingt testen lassen.

, 10:39 Uhr
Heuschnupfen oder Omikron – Wie man den Unterschied erkennt
IMAGO / Shotshop

Es ist noch nicht ganz Frühling, und schon fliegen die ersten Pollen umher. Gerade zu Zeiten von Corona kann man hier natürlich schnell mal den altbekannten Heuschnupfen mit der Omikron-Variante verwechseln, denn beide weisen ähnliche Symptome auf. Endgültige Klarheit bringt natürlich nur ein Corona-Test – doch auch bei den Symptomen lassen sich feine Unterschiede erkennen, mit denen man das Schlimmste ausschließen kann.

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Alle Heuschnupfen-Geplagten werden es kennen: Man leidet unter juckenden und tränenden Augen, geschwollenen Lidern, Niesreiz, Halskratzen und Hautreaktionen. Auch ein Fließschnupfen kommt vor, gepaart mit einer verstopften oder juckenden Nase. In schweren Fällen bekommt man sogar asthmatische Beschwerden sowie zu Husten, Kurzatmigkeit und Atemnot. Die Omikron-Symptome überschneiden das Heuschnupfen-Leiden bei fast allen Symptomen – wer jedoch Kopfschmerzen oder Fieber bekommt, dürfte wohl an Covid erkrankt sein. Diese Beschwerden sind nämlich für Heuschnupfen eher unüblich.

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IMAGO / Rene Traut

Heuschnupfen richtig behandeln

Eine Pollenallergie kann richtig lästig werden – gerade, wenn man doch eigentlich das gute Frühlingswetter genießen will. Hier ist es wichtig, die Allergie-Symptome richtig zu behandeln, damit man im Alltag nicht zu sehr eingeschränkt wird. Als effektivste Methode gilt hier die Hyposensibilisierung, bei der das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnt wird. Bei rund 85 % der Patienten konnte damit eine Linderung der Symptome erreicht werden, bei einigen sind die allergischen Erscheinungen sogar ganz verschwunden.

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Wer sich lieber akut helfen möchte, der sollte zur Nasendusche greifen. Das empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund, da so mit einer Salzlösung die Nasenhöhlen von Pollen und Sekret befreit werden. Zudem sollte man sich vor Zubettgehen möglichst die Haare waschen und Straßenkleidung nicht im Zimmer lagern, damit man die Allergene nicht mit ins Bett nimmt. Auch FFP2-Masken können helfen und verhindern laut einer Studie derb Charité Berlin, dass die Pollen in die Mund- und Nasenschleimhaut eindringen.