Extrem unbeliebt: Diese Vornamen sind out

Von Alexa bis Adolf, einige Namen gelten in Deutschland als absolutes No-Go.

, 15:48 Uhr
Extrem unbeliebt: Diese Vornamen sind out

Manche Vornamen sind besonders beliebt. Sie werden innerhalb eines Jahres Tausende Male vergeben. Diese Trends ziehen sich manchmal über mehrere Monate. Plötzlich geraten die Babynamen wieder in Vergessenheit oder noch schlimmer; einige sind auf einmal extrem unbeliebt.

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„Es gibt Namen, die mal ganz normal und unverfänglich waren und dann aufgrund gesellschaftlicher Ereignisse in Verruf geraten sind und so für die Eltern verdorben wurden“, erklärt Knud Bielefeld. Demnach gibt es sogar eine Rangliste mit den aktuell unbeliebtesten Vornamen. Ein Beispiel bietet der Name „Alexa“. Nachdem Amazon die berühmte Sprachassistentin auf den Markt gebracht hat, wurde „Alexa“ zum absoluten No-Go.

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Greta, Vincent und Adolf

Auch der Vorname „Greta“ wird immer seltener gewählt. Bielefeld fiel sogar ein richtiger Absturz auf. Der Name fiel von Platz 30 auf Platz 100: „Es ist sehr ungewöhnlich, dass sich ein Name innerhalb eines Jahres so stark verändert und zeigt, dass Greta inzwischen besetzt ist und als Babyname für viele Eltern nicht mehr infrage kommt.“ Ob dies mit der Umweltaktivistin Greta Thunberg zusammenhängt?

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Dem Jungennamen „Vincent“ geht es ähnlich. Auch er ist out. „Ob Sarah Connors gleichnamiger Hit da eine Rolle spielt?“, fragt sich Bielefeld. Eltern könnten befürchten, dass Namen zum Klischee werden oder ihre Kinder aufgrund von Verknüpfungen in Schulen eher ausgegrenzt werden. Der unbeliebteste Jungenname ist weiterhin „Adolf“. Ende des 19. Jahrhunderts zählte er noch zu den beliebtesten Namen Deutschlands. Im Jahre 1942 begann schließlich der Abwärtstrend.

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