Die FIFA hatte sich dazu entschlossen, die Sperre gegen den US-Stürmer Folarin Balogun wieder auszusetzen. Diese Entscheidung hat für einen Skandal bei der WM 2026 gesorgt. Nun hat sich auch Donald Trump zu dem Vorfall geäußert. Er gab zu, sich mit einem Anruf für den Stürmer eingesetzt zu haben.
Gianni Infantino räumte ebenfalls ein, dass er mit Trump gesprochen hat. Allerdings wies er die Vorwürfe, der US-Präsident habe Einfluss auf die Entscheidungen der FIFA genommen, zurück. „Das war kein Foul. Das war nicht einmal ein Regelverstoß. Da sind zwei Spieler in vollem Tempo gelaufen und zufällig ineinander geraten“, erklärte Trump gegenüber der Presse.

Sperre gegen US-Stürmer Balogun ausgesetzt:Donald Trump rief bei der FIFA an
Der 80-Jährige kritisierte außerdem den Schiedsrichter Raphael Claus. Er stellte seine Integrität infrage. „Ich habe eine Überprüfung durch die FIFA gefordert“, bestätigte der Politiker daraufhin. „Wie bestraft man ihn für ein Spiel, das noch gar nicht stattgefunden hat? Das ist sehr unfair“, hieß es weiter. Allerdings erklärte er auch, dass er mit der Entscheidung der FIFA nichts zu tun gehabt habe. Gianni Infantino berichtete daraufhin, dass er sich regelmäßig mit Donald Trump über die WM austauschen würde.
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Er teilte ihm jedoch mit, dass die Gremien darüber entscheiden, ob Baloguns Sperre aufgehoben wird oder nicht. Diese Gremien seien unabhängig und allein dafür verantwortlich, wie es weitergeht. Die FIFA erklärte am Sonntag, dass die Sperre gegen Balogun auf Bewährung ausgesetzt werde. Deshalb spielte der Stürmer im Achtelfinale gegen Belgien mit. Ein Einspruch von Belgiens Verband RBFA wurde für unzulässig erklärt. „Ich war nicht an diesem Prozess beteiligt. Das hatte nichts mit mir persönlich zu tun“, sagte Balogun selbst zu den Vorkommnissen. Auch die UEFA hatte die Vorgehensweise der FIFA kritisiert. Noch ist unklar, ob weitere Maßnahmen eingeleitet werden.

