Trotz Millionenverdienst: Tennisstar Alexander Zverev kämpfte mit Geldsorgen

Er gehört zur Weltspitze, doch hinter der glänzenden Fassade des Tennis-Erfolgs kämpft Alexander Zverev mit ganz anderen Problemen. Der Sportler offenbart, warum ihn Existenzängste trotz Millionenverdiensten begleiten.
Trotz Millionenverdienst: Tennisstar Alexander Zverev kämpfte mit Geldsorgen
picture alliance

Es ist ein gutes Jahr für den Tennisspieler Alexander Zverev. Die Nummer eins aus Deutschland ging als Sieger aus den French Open hervor und erreichte nach einem langen Kampf endlich seinen Grand-Slam-Titel. In Wimbledon wurde der 29-Jährige Zweiter und bei den US Open ist er zum ersten Mal die Nummer eins der Setzliste.

Anzeige

Bei all dem führt der Sportler auch noch eine glückliche Beziehung mit der Moderatorin Sophia Thomalla, hat sich zwei Hunde angeschafft und spricht immer wieder über das gute Verhältnis zu seiner Tochter. Dennoch plagen Zverev Ängste und Geldsorgen. Der Tennisstar steht unter einem enormen Druck, was er anhand seiner Verletzung im Jahr 2022 ganz besonders zu spüren bekam.

Alexander Zverev in Wimbledon
picture alliance

Nach seiner Verletzung 2022 kämpfte Alexander Zverev mit Existenzängsten

„Man denkt dann: Okay, das Leben, das ich führe, kann ich jetzt nicht mehr so weiterleben, weil ich dieses Geld nicht mehr verdienen werde“, erklärte er dem YouTuber Knossi. Damals erlitt er mehrere Bänderrisse. Zudem sind die Reisen und das Team, das Alexander Zverev zu jedem Match begleitet, teuer. Die Spieler müssen diese Kosten selbst tragen. Obwohl sich das Preisgeld oft in Millionenhöhe bewegt und auch Werbepartner wie Adidas viel Geld bezahlen, kann sich mit einem Schlag alles ändern. Wenn der Körper nicht mehr funktioniert, stehen die Sportler natürlich auch vor dem finanziellen Aus.

Anzeige

Mehr dazu: Alexander Zverev: Tennisstar trotz Diabetes – Wie der French-Open-Sieger mit seiner Erkrankung umgeht

Zverev erklärte, dass sich die Ausgaben für Trainer, Physiotherapeuten, Ärzte und Reisen jährlich im „guten siebenstelligen Bereich“ befinden. Das verdiente Geld wird somit schnell wieder ausgegeben, um überhaupt weiterspielen zu können. Auch in einer Zwangspause, wie nach der Verletzung, muss Zverev sein Team weiterhin entlohnen. Der Sportler bangte sogar um seine Wohnung in Monaco. „Als Tennisspieler ist es nicht wie als Fußballspieler, wo du in einen Verein reinkommst und alles für dich gemacht ist“, sagte er im Interview mit Knossi. „Das sind einige, einige Millionen im Jahr, die mich das kostet, um das weiterzutun, aber das mache ich natürlich, um Leistung zu haben“, heißt es weiter. Als Nächstes wird der Tennisspieler bei den US Open antreten, die vom 30. August bis zum 13. September stattfinden. In Deutschland werden die Spiele von Sporteurope.TV und von Sky übertragen.

Anzeige