Auf der Streaming-Plattform Disney+ wurde kürzlich eine neue Dokumentation veröffentlicht. Tom Hiddleston geht dabei einer der verheerendsten Naturkatastrophen aller Zeiten auf den Grund. Im Jahr 79 nach Christus brach der Vulkan Vesuv aus und verschüttete sowohl Pompeji als auch Herculaneum.
Der Schauspieler erklärt, dass ihn die antike Welt schon sein ganzes Leben lang fasziniert und er die Ereignisse von damals auf eine sehr persönliche und emotionale Weise nacherzählen möchte. Es handelt sich also nicht nur um eine gängige Dokumentation, sondern um eine historische Spurensuche mit Hollywoodcharakter. Hiddleston verfolgt in der dreiteiligen Produktion die Schicksale einer Geschäftsfrau, eines jungen Lehrlings und eines Prätorianers.

Darum geht es in der neuen Doku „Pompeji mit Tom Hiddleston“
„Sich noch einmal mit den letzten Stunden dieser ganz normalen Menschen zu befassen, die in eine außergewöhnliche Situation gerieten, und dabei zu helfen, diese bemerkenswerten menschlichen Schicksale wieder ins Licht zu rücken – das ist mir eine große Ehre“, betonte der britische Marvel-Darsteller. Die Zuschauer erleben nicht nur die Momente des Vulkanausbruchs mit, sie lernen auch die Menschen kennen, die damals tatsächlich in Pompeji gelebt haben. Hiddleston traf während des Drehs auf Psychologen, Archäologen, Geologen und Katastrophenforscher.
Die wichtigsten Informationen zur Doku „Pompeji mit Tom Hiddleston“:
- Titel: „Pompeji mit Tom Hiddleston“
- Thema: Der verheerende Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr., der Pompeji und Herculaneum verschüttete; Fokus auf die persönlichen Schicksale einer Geschäftsfrau, eines Lehrlings und eines Prätorianers.
- Umfang: 3 Episoden
- Start: Seit 23. Juli auf Disney+ (ab 26. Juli wöchentlich auf National Geographic)
- Wertung: 90 % Kritiker-Score; positive Zuschauerrezensionen
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Wie gefährlich ist der Vesuv heute?
Wer die Bilder sieht, wird sich vor allem die Frage stellen, wie gefährlich der Vesuv heute ist. Tatsächlich gilt er auch weiterhin als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. „In Europa sind wir nicht sicherer vor gefährlichen Ausbrüchen als woanders auf der Welt“, erklärte der Geologe François-Dominique De Larouzière gegenüber SRF. Der Vesuv gilt seit 1944 als ruhend, ist allerdings nicht erloschen. Die Aktivitäten werden täglich analysiert und kontrolliert.
Zuletzt verzeichneten die Experten lediglich leichte Beben und den Austritt von Gasen. Heute leben rund 700.000 Menschen in der „roten Zone“ direkt an dem Vulkan. Die Behörden verfügen über strenge Notfall- und Evakuierungspläne. Dennoch kann niemand sicher sagen, ob und wann es erneut zu einer solchen Naturkatastrophe kommen könnte.
Was vor Tausenden von Jahren passierte, kann man seit dem 23. Juli auf Disney+ erfahren. Außerdem zeigt der National Geographic Channel ab dem 26. Juli jede Woche eine neue Folge der Doku. Die Reaktionen auf „Pompeji“ sind durchweg positiv. Einige Zuschauer schreiben, sie hätten „Gänsehaut“ gehabt und lobten die feinfühlige Erzählart von Hiddleston. Die Kritiker vergaben außerdem einen Score in Höhe von 90 Prozent.

