Der Streaming-Anbieter Netflix ist extrem beliebt. Weltweit genießen Millionen von Zuschauern das Portfolio der Plattform. Das große Angebot an Filmen und Serien ist kaum zu übertreffen.
Dennoch gibt es einige Fakten über den erfolgreichen Internet-Riesen, die noch unbekannt sind. Hier die 8 kuriosesten von ihnen:
1. Netflix ist älter als Google.
Man glaubt es kaum, aber Netflix befindet sich schon im 25. Jahr seiner Firmengeschichte und ist damit älter als Google. Die Firma ging schon im August 1997 ans Netz, während die „Mega-Suchmaschine“ erst im September desselben Jahres online ging.
2. Die Gründungsidee
Angeblich entstand die Idee zur Gründung von Netflix, nachdem der Gründer Reed Hastings eine VHS-Kassette zu spät zurückbrachte, was ihm eine Mahngebühr von 40 US-Dollar Strafe einbrachte. Danach wünschte er sich einen Service, bei dem das „Zurückbringen“ nichtmehr nötig ist. Angeblich war der Film „Apollo 13“ der Auslöser.
Allerdings war das Netz damals viel zu langsam zum Streamen und es entstand eine Online-Videothek, bei der man Filme bestellen konnte, die dann mit der Post geliefert wurden. Es gab 925 Filme. Das waren fast alle damals auf DVD verfügbaren Verfilmungen.
3. Ursprünglich sollte Netflix nicht Netflix heißen
Hastings und Randolph, die beiden Gründer, hatten alles fertig geplant, außer den Namen für ihr Unternehmen. Man einigte sich auf „Kibble“, dem Namen von Randolphs Hund. Schließlich änderten sie jedoch ihre Entscheidung und einigten sich auf Netflix.
4. Es gibt weltweit nur 4 Gebiete, in denen Netflix nicht angeboten wird.
Wenn man von Embargos gegen diverse Länder absieht, kann man Netflix fast weltweit empfangen. Außer in China, Nordkorea, Syrien und der Krim.
5. Große Beliebtheit
Es gibt weltweit circa 221 Millionen Netflix-Abonnenten. Im vierten Quartal 2020 knackte Netflix erstmals die 200 Millionen Abonnenten-Marke. Die meisten Nutzerinnen und Nutzer gibt es mit 74,58 Millionen Abos in den USA. Danach folgt die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) mit etwa 73,73 Millionen zahlenden Abonnenten.
6. Teure Eigenproduktionen
Eine der teuersten Netflix-Eigenproduktion spielt in den 70er Jahren und heißt „The Get Down“. Sie kostete geschätzt 120 Millionen US-Dollar – also ca. 16 Millionen pro Folge. Sie wurde, vermutlich wegen der hohen Kosten, schon nach der ersten Staffel eingestellt.
Die Serie „The Crown“ hingegen, die Geschichten aus dem britischen Königshaus erzählt, läuft bis heute und kostet immer noch stattliche 13 Millionen US-Dollar pro Folge.
7. Nicht nackt
Die Mitarbeiter von Netflix sind nicht auf irgendeinen Dresscode festgelegt. Alle 8600 Angestellten müssen lediglich ihre Arbeit zuverlässig und fristgerecht erledigen. Wer das getan hat, kann sich frei nehmen. In der Firmenpolitik steht festgeschrieben, dass der Mitarbeiter tragen kann, was er will – solange er nicht nackt erscheint.
8. Massenverkehr
Die Popularität von Netflix lässt sich am besten am weltweiten Traffic messen. Hier hat Netflix mit sage und schreibe 15% des weltweiten Traffics den Rekord aufgestellt – vor YouTube mit 11,4% und Amazon Prime Video, das gerade mal auf 3,7 % kommt.
